Das einstige Elternhaus des Malers und "Brücke"-Mitbegründers Karl Schmidt-Rottluff ist umfassend saniert worden - und nun ein Museum. Das einst dem Verfall preisgegebene Elternhaus des Expressionisten wurde als ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas 2025 für rund 3,5 Millionen Euro restauriert. Eine Schau widmet sich dem Leben des Künstlers (1884–1976) und der Vorgeschichte des Expressionismus in Chemnitz. Zu sehen sind Kunstwerke, Faksimiles und Dokumente, Holz-, Stein- und Schmuckobjekte sowie private Gegenstände wie eine Tabakpfeife von Schmidt-Rottluff. | Sendebezug: 06.04.2025 14:20 | NDR Kultur
Unter dem Titel "Kiki Kausch Timeout. 43 Portraits in 43 Tagen" steht die neue Sonderausstellung im Schaudepot der Kunsthalle Rostock, die am Sonnabend eröffnet worden ist. Bis zum 1. Juni seien 43 Porträtaufnahmen zu sehen, die die Berliner Fotokünstlerin Kiki Kausch im Frühjahr 2020 machte, "als der erste Lockdown die Welt in einen unerwarteten Stillstand versetzte", teilte die Kunsthalle Rostock mit. Die Ausstellung stelle auch die Fragen zur Reflexion der Lockdown-Erfahrungen in den Vordergrund, hieß es. | Sendebezug: 05.04.2025 16:30 | NDR Kultur
Der Schauspieler Matthias Brandt erhält den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Sprachpreis 2025 der Henning-Kaufmann-Stiftung. Die Auszeichnung honoriere Brandts "kreativen und kunstvollen Umgang mit der gesprochenen Sprache", hieß es in der Begründung. Der 63 Jahre alte Sohn des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt (SPD) arbeitet nicht nur als Schauspieler ("King of Stonks", "Roter Himmel") - er ist auch als Hörbuchsprecher und Autor tätig. Derzeit ist er mit Bjarne Mädel und Fritzi Haberland auf Lesetour, u.a. am 14. Juni im Metropol-Theater in Bremen. | Sendebezug: 04.04.2025 12:40 | NDR Kultur