Hamburg hat im vergangenen Jahr mehr Gäste beherbergt als im Vorjahr. Das hat das Statistikamt Nord festgestellt. Die Hotels und Pensionen der Stadt registrierten demnach fast 7,6 Millionen Gäste. Im Vorjahr waren es noch 7,4 Millionen Menschen gewesen. Das wirkte sich auch auf die registrierten Übernachtungen aus. Reisende und Urlauber buchten insgesamt über 16,1 Millionen Betten. 2023 waren es laut Statistik etwas mehr als 15,9 Millionen Übernachtungen gewesen.
Die Hamburger Tafel hat am Freitag ihre 30. Lebensmittelausgabestelle eröffnet. Am neuen Standort in Barmbek-Süd wird sie künftig jeden Freitag bis zu 100 Bedürftige mit Lebensmitteln unterstützen. Die neue Ausgabestelle befindet sich im Sozialkaufhaus "Möbelkiste" an der Straße Dehnhaide. An den Verteilungen können bedürftige Menschen aus den umliegenden Stadtteilen teilnehmen. Für die Registrierung ist ein Einkommensnachweis erforderlich oder ein Bescheid über Rente, Bürgergeld, Wohngeld, Grundsicherung oder Asylbewerberleistungen.
Pakete können sich in Hamburg am Freitag und Sonnabend verspäten, weil Beschäftigte der Deutschen Post wieder bundesweit streiken. Im Hamburger Stadtgebiet sollen Briefe trotzdem im Briefkasten landen, aus Rücksicht auf die Bürgerschaftswahl, hieß es von der Gewerkschaft ver.di. Die Gewerkschaft fordert für die Tarifbeschäftigten mehr Lohn und zusätzliche Urlaubstage.
Am S-Bahnhof Barmbek hat die Hamburger Polizei am Donnerstagnachmittag mit einem Großaufgebot nach dem Terroristen Burkhard Garweg der sogenannten Rote Armee Fraktion (RAF) gefahndet. Vorausgegangen war der Anruf eines Passanten, der den Gesuchten gesehen haben will. Auch der Polizeihubschrauber kam zum Einsatz, jedoch ohne Erfolg. Nach einer Stunde wurde die Suche eingestellt. Garweg ist in Hamburg aufgewachsen und zählt zur dritten Generation der RAF. Mit Ernst-Volker Staub und der inhaftierten Daniela Klette soll er Überfälle auf Geldtransporter begangen haben, um das Leben im Untergrund zu finanzieren.
In Hamburg gibt es etwa 40.000 betriebliche Auszubildende, etwa 13.000 davon suchen eine Wohnung. Nun sollen Azubis auf Grundstücken von Bildungseinrichtungen wie Schulen wohnen können. Schulsenatorin Ksenija Bekeris und Finanzsenator Andreas Dressel (beide SPD) stellten am Donnerstag das "Bildungshaus Plus" vor. Der Prototyp soll bis 2028 in Bramfeld gebaut werden. In den oberen Geschossen sollen Azubi-Wohnungen entstehen, das Erdgeschoss wird für eine Kita genutzt werden. Dressel will bezahlbaren Wohnraum für Nachwuchskräfte schaffen, um sie in die Stadt zu holen. In den nächsten fünf Jahren sind 3.000 Plätze geplant.