FDP hofft auf "neues Leben" durch Hamburger Bürgerschaftswahl
Die Hamburger FDP kämpft jetzt mit noch mehr Gegenwind als noch vor der Bundestagswahl. Am Donnerstag lud sie zum Wahlkampfabschluss in die Speicherstadt. Dabei war auch der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki.
Drei Prozent in den Umfragen - es ist kein Kurswechsel in Sicht für die FDP in Hamburg. Die gesamte Partei steckt seit der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag in der Krise. Nicht der Abschluss, den Spitzenkandidatin Katarina Blume sich gewünscht hatte. "Wie es konkret mit der Partei weitergeht - das habe ich gerade ganz weit hinten in meinem Kopf. Ich möchte gerne mit meinem Team am Sonntag in die Bürgerschaft und daran arbeiten wir jetzt noch", sagte Blume.
Kubicki: "Trotz Gegenwind zum Ziel"
Auch der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki fand noch ein Fünkchen Optimismus. In der Partei forme sich ein neues Führungsteam, sagte er den rund 150 Unterstützerinnen und Unterstützern. Er sei daran gemeinsam mit Agnes Strack-Zimmermann zentral beteiligt. Die Bürgerschaftswahl "könnte der FDP neues Leben einhauchen", so Kubicki.
"Es ist sehr traurig, dass wir als Bundespartei den Hamburgern keinen Rückenwind verschafft haben, sondern eher Gegenwind. Nun leben wir an der Küste und wissen, bei Gegenwind kann man auch noch zum Ziel kommen", so Kubicki. Aber Stand jetzt weht der Wind an der Elbe zu stark für die FDP. Der letzte NDR HamburgTrend sieht die Liberalen unterhalb von fünf Prozent.
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