In der Beruflichen Schule Uferstraße in Hamburg-Barmbek-Süd ist am Donnerstagmittag Reizgas versprüht worden. Mehrere Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte klagten über Atemwegsreizungen, ein Schüler kam ins Krankenhaus. Die Feuerwehr rückte gegen 13 Uhr mit einem Großaufgebot aus und evakuierte mehrere Klassenzimmer. Messungen des Umweltdienstes ergaben später keine feststellbaren Schadstoffe. Wie es zu dem Vorfall kam, ist bislang unklar.
Ab dem 5. April führt die HADAG eine direkte Fährverbindung zwischen Blankenese und Finkenwerder ein. Bereits ab dem 31. März gilt der der Sommerfahrplan der HADAG: Er sieht etwa häufigere Fahrten zwischen Landungsbrücken und Finkenwerder vor, was Pendlerinnen und Pendlern zugute kommt. Rund zehn Millionen Menschen nutzen jährlich das Angebot der HADAG. Damit hat sich die Zahl der Fahrgäste, die mit HADAG-Fähren unterwegs sind, in den letzten 20 Jahren mehr als verdreifacht.
In Hamburg findet im Mai wieder das Japanische Kirschblütenfest statt. Nach der Absage des Festes im vergangenen Jahr soll es am 23. Mai wieder ein großes Feuerwerk über der Außenalster geben. Außerdem soll eine Kirschblütenkönigin gekürt werden - ein buntes Kulturfest soll das Fest zwei Tage später abrunden. Diese japanische Traditionsveranstaltung gibt es seit 65 Jahren in Hamburg.
Im Prozess um das heimliche Aufstellen eines Weihnachtsbaums vor einer Kita in Lokstedt ist ein Mann auch in zweiter Instanz wegen Hausfriedensbruchs schuldig gesprochen worden. In der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht wurde der 54-Jährige zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt. Zusätzlich muss er 2.400 Euro an eine Einrichtung für Kinder zahlen. Der Fall hatte vor zwei Jahren bundesweit für Schlagzeilen gesorgt: Die Kita-Leitung in Lokstedt hatte sich gegen einen Weihnachtsbaum entschieden, um im Sinne der Religionsfreiheit kein Kind auszuschließen.
Die Hamburger Polizei hat am Mittwochmorgen mehrere Wohnungen in Neugraben-Fischbek und Hausbruch durchsucht. Ein 32-Jähriger wurde festgenommen. Er soll zu einer fünfköpfigen Bande gehören, die zwischen 2023 und 2024 einen Lieferservice für Drogen betrieben hat. Mindestens dreieinhalb Kilo Kokain sollen sie laut Polizei dabei verkauft haben. Neben Drogen und Bargeld stellte die Polizei auch mehrere Handys sicher.