US-Präsident Trump hat neue weitreichende Zölle angekündigt.
Er werde ein wechselseitiges Abgaben-System für Waren aus der ganzen Welt einführen, sagte Trump in Washington. Das bedeutet, dass die USA die Zölle dort anheben, wo sie aktuell unter denen anderer Staaten liegen. Für Importe aus der Europäischen Union nannte er Zölle von 20 Prozent und für Waren aus China 34. Dann würden Arbeitsplätze und Fabriken wieder zurück in die Vereinigten Staaten kommen, betonte Trump. Und mehr Produktion in den USA bedeute mehr Wettbewerb und niedrigere Preise.
In Europa warnen Politik und Wirtschaft vor gravierenden Folgen.
Die deutsche Autoindustrie erwartet weniger Gewinn und Probleme in den weltweiten Lieferketten. VDA-Chefin Müller sprach von einem fundamentalen Einschnitt und der Abkehr, bei dem es nur Verlierer geben werde. Kritik kommt auch vom Verband der Chemischen Industrie. Deutschland dürfe nicht zum Spielball eines Handelskrieges werden.
Für Aufregung sorgten in den USA am Abend zudem Medienberichte über das Aus von Milliardär Elon Musk als Regierungsberater.
Demnach hat Trump seinem engsten Kreis mitgeteilt, dass Musk in den kommenden Wochen ausscheiden werde. Sein Posten als spezieller Regierungsberater ist allerdings eh auf 130 Tage bis Ende Mai begrenzt. Eine Regierungssprecherin erklärte dazu, Musk werde gehen, wenn seine Arbeit getan sei.
In Brüssel beginnt am Mittag ein zweitägiges Treffen der Nato-Außenminister. Eingeladen sind neben der Ukraine auch die Partnerstaaten Australien, Japan, Neuseeland und Südkorea.
Bei den Beratungen dürfte es erneut um die Forderungen der US-Regierung gehen, wonach die europäischen Bündnispartner ihre Militärausgaben massiv erhöhen sollen. Washington hatte zuletzt eine Zielmarke von fünf Prozent der Wirtschaftsleitung eines jeweiligen Landes in den Raum gestellt. Bislang werden zwei Prozent des BIPs angepeilt.
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen unterstützt die Pläne für eine neue Patientensteuerung über Hausarztpraxen.
Es wäre gut, wenn die Praxen die vollständige Koordination übernehmen würden, sagte GKV-Vizechefin Stoff-Ahnis der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Viele Patienten wüssten auch gar nicht, welcher Facharzt für sie zuständig ist.
In ihren Koalitionsverhandlungen beraten Union und SPD ein sogenanntes "verbindliches Primärarztsystem". Dabei soll der Hausarzt immer die erste Anlaufstelle für Erkrankte sein.
Der Führerschein soll billiger werden.
Dafür wollen sich die Verkehrsminister der Länder einsetzen. Kosten von bis zu 4.000 Euro würden aktuell viele vom Autofahren abschrecken. Als konkreten Ansatz nannte Bayerns Verkehrsminister Bernreiter, die theoretische Ausbildung einfacher zu machen. Die hohe Durchfaller-Quote ist ein Hauptgrund für den Anstieg der Kosten.
Nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar hat die Militärregierung eine dreiwöchige Waffenruhe im Bürgerkrieg verkündet.
Das soll Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten ermöglichen. Das Beben der Stärke 7,7 hatte am Freitag schwere Verwüstungen angerichtet. Laut Militärregierung kamen fast 2.900 Menschen ums Leben. Es wird erwartet, dass die Zahl noch deutlich steigt.
Nach Arminia Bielefeld ist der VfB Stuttgart ins DFB-Pokalfinale eingezogen.
Die Stuttgarter besiegten RB Leizig mit vor heimischer Kulisse 3:1.
Bielefeld hatte gestern Leverkusen mit 2:1 aus dem Pokal geworfen.
Das Pokal-Finale ist am 24. Mai im Berliner Olympiastadion.
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Ein 42-Jähriger ist in Stralsund wegen gefährlicher Körperverletzung zu mehr als sechs Jahren Haft verurteilt worden. Er soll aus Fremdenhass gehandelt haben.
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