Schlacht von Tenochtitlan. Farblithographie, 1892, nach der mexikanischen Bilderhandschrift “Lienzo de Tlaxcala. © picture alliance / akg-images | akg-images

Der Azteken-Herrscher "Adler, der sich auf die Beute stürzt"

Sendung: ZeitZeichen | 26.02.2010 | 20:30 Uhr | von Klasen, Andrea
15 Min | Verfügbar bis 31.12.2099

Cuauhtémoc verliert alles an Hernán Cortés, den spanischen Eroberer: sein Reich, seine Paläste und seine Gemahlin. Cuauhtémoc - das bedeutet "Adler, der sich auf die Beute stürzt" - herrscht als letzter Regent über das mittelamerikanische Reich der Azteken, als die Spanier 1521 die Hauptstadt Tenochtitlán erobern.

Sie war einst eine prächtige Lagunenstadt mitten im Texcoco-See mit vielen Kanälen, Gärten, steinernen Monumenten und 150.000 Einwohnern. Cortés' Soldaten plündern die Stadt, schütten die Wasserstraßen zu und zerstören einen Großteil der Gebäude und die Paläste des ehemaligen Herrschers. Cortés nimmt auch Cuauhtémocs Gemahlin zur Geliebten.

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