Sieben Tage im März: Neue Streiks im Nahverkehr in MV
Die Gewerkschaft ver.di hat nach der ergebnislos vertagten dritten Tarifrunde für den Öffentlichen Personennahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern ab kommenden Montag sieben Warnstreiktage angekündigt.
Im Tarifkonflikt im Öffentlichen Personennahverkehr stehen die Zeichen weiter auf Konfrontation. Nachdem es keine Einigung gab, ruft die Gewerkschaft ver.di die Nahverkehrsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern erneut zu Warnstreiks auf. Sie sollen am 3., 4., 13., 14., 17., 18. und 19. März stattfinden. Vor allem Pendler und Schüler müssen dann wieder mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen.
Angebot abgelehnt
Ver.di-Verhandlungsführer Sascha Bähring kritisierte, man sei auch nach einem neuen Angebot der Arbeitgeber keinen Meter weiter. Die Tarifkommission habe entschieden, das Angebot von 8,3 Prozent mehr Geld abzulehnen, so Bähring. Am 20. März soll weiter verhandelt werden.
Neues Angebot soll kommen
Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 430 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Kommunalen Arbeitgeber legten nach eigenen Angaben ein neues Angebot vor, das Entgeltsteigerungen von 8,3 Prozent, mindestens aber 320 Euro bei einer 36-monatigen Laufzeit vorsieht.
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