Am Hamburger Hauptbahnhof hat es am Sonnabend Verspätungen bei Fernzügen gegeben. Grund war ein Notarzteinsatz im Gleisbereich Höhe Winsen an der Luhe, sagte ein Bahnsprecher. Der Streckenabschnitt zwischen Winsen und Stelle war demnach in beide Richtungen gesperrt. Züge, die über Lüneburg, Celle oder Uelzen fahren würden, wurden über Rothenburg umgeleitet.
Die deutschen Reeder fordern von der künftigen Bundesregierung, wieder einen maritimen Koordinator einzusetzen. Es sei hilfreich, wenn es einen direkten Ansprechpartner in Berlin gebe, sagt Martin Kröger, der Hauptgeschäftsführer des Reederverbands VDR, zu NDR 90,3. Der Posten sei wichtig, so Kröger. Ob es aber in der neuen Bundesregierung einen maritimen Koordinator geben wird, ist derzeit noch offen.
Durch den höheren Preis für das Deutschlandticket hat der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) Kunden verloren, wenn auch nicht in großem Umfang. Im Februar zählte der HVV 1.230.000 Abonnentinnen und Abonnenten, das waren etwa 30.000 weniger als noch kurz vor Weihnachten. Zum 1. Januar war der Preis für das bundesweit gültige Monatsticket im Nahverkehr von 49 auf 58 Euro gestiegen. Inzwischen würden wieder mehr Abos abgeschlossen als gekündigt, erklärte HVV-Sprecher Rainer Vohl.
Hamburg hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Gewerbesteuern von Betrieben eingenommen. Mit rund 3,2 Milliarden Euro fiel das Gesamtaufkommen um über neun Prozent niedriger aus als 2023, wie das Statistikamt Nord mitteilt. Im Vorjahr war der bisherige Höchstwert von 3,4 Milliarden Euro erzielt worden.
Fußball-Bundesligist FC St. Pauli muss wegen mehrerer Pyrotechnik-Vergehen seiner Fans 47.400 Euro Strafe zahlen. Das hat das DFB-Sportgericht entschieden. Das Gremium ahndete demnach das Zünden von Pyrotechnik im Spiel gegen den VfL Wolfsburg im Oktober des vergangenen Jahres sowie rund einen Monat später im Duell mit Holstein Kiel.