Anklam: Deutsch-Polnische Zusammenarbeit auf Energiekonferenz

Auf der fünften Deutsch-Polnischen Energiekonferenz in Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) diskutierten Vertreter aus Polen und Deutschland über neue Technologien im Energiesektor. Ein Hauptthema war hierbei die Netto-Null-Industrie-Verordnung, die seit Ende Juni dieses Jahres in Kraft ist. Sie soll dafür sorgen, dass die Europäische Union mehr saubere Technologien einsetzt. Das betrifft unter anderem die Bereiche Solar, Wind und einen Ausbau des CO2-Speicherkapazitäten. Organisiert wurde die Deutsch-Polnische Energiekonferenz u.a. von der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern und Ostbrandenburg, der Wirtschaftskammer Nord in Stettin sowie der Hansestadt Anklam.
Erneuerbare Energie als Politikum
Darüber hinaus bot das Treffen den über 170 Teilnehmenden die Möglichkeit, sich zu vernetzen und auszutauschen. Dabei ging es auch um die politische Bedeutung von Energie. "Ich hoffe vor allem auf den Frieden in Europa. Einige Länder Europas und der Welt sehen Energie und Energierohstoffe als Waffe. Erneuerbare Energiequellen machen uns einigermaßen unabhängig von dieser Erpressung. Und darüber sprechen wir auch", so Norbert Obrycki, Bevollmächtigter des Marschalls der Woiwodschaft Westpommern für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
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Landkreis Vorpommern-Greifswald
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