Zingst: Neues Seenotrettungsboot der DGzRS getauft
Am Sonnabend wurde in Zingst (Landkreis Vorpommern-Rügen) ein neues Seenotrettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) getauft. Das 8,4 Meter lange Spezialschiff trägt ab sofort den Namen "E. Ruhfus". Namensgeber ist das Ehepaar Edith und Ernst Ruhfus aus Nordrhein-Westfahlen. Sie hatten schon zu Lebzeiten viel gespendet und einen Teil ihres Nachlasses dem DGzRS vermacht. Künftig soll das Rettungsboot am Standort in Zingst zur Rettung von Schiffbrüchigen und in Not geratener Menschen eingesetzt werden. Das Boot hat 445 PS und ist der "Ersatzneubau" für das nach über 30 Jahren Dienstzeit ausgemusterte Boot "Zander" das bisher dort stationiert war. Die Station in Zingst sichert schon seit 1867 sowohl einen Teil der Ostsee als auch die rückwärtigen Boddengewässer der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ab. Zwölf freiwillige Helfer von der DGzRS-Rettungsstation sind fortan mit dem neuen Boot in dem Revier zwischen Darßer Ort und der Südspitze von Hiddensee unterwegs. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wird ausschließlich durch Spenden finanziert.
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