Die Welthandelsorganisation WTO warnt vor den Folgen der Zollpolitik von US-Präsident Trump. Die verhängten und noch geplanten Zölle könnten weltweit zu einem Rückgang des Warenhandels führen, sagte WTO-Chefin Okonjo-Iweala in Genf. Das Handelsvolumen werde dadurch in diesem Jahr um etwa ein Prozent abnehmen, so ihre Schätzung. Durch mögliche Vergeltungsmaßnahmen könne die Situation zu einem Zollkrieg eskalieren. Okonjo-Iweala rief die WTO-Mitgliedstaaten deshalb auf, verantwortungsvoll auf den Druck zu reagieren und die Spannungen nicht auszuweiten.
Link zu dieser MeldungUS-Präsident Trump hat sich nach der Verkündung seines Zollpakets offen für Verhandlungen gezeigt. Auf die Frage einer Journalistin, ob er Deals mit betroffenen Ländern machen würde, sagte er, es komme darauf an, ob diese Länder etwas Gutes anbieten würden. Die Zölle würden den USA Macht für Verhandlungen geben, erklärte Trump. Er gehe davon aus, dass viele Unternehmen ihre Produktion in die Vereinigten Staaten verlagern würden, um Abgaben zu vermeiden. Die US-Regierung hatte weitreichende Zölle für fast alle Handelspartner verkündet und zunächst als nicht verhandelbar bezeichnet. Auf Waren aus der EU werden demnach 20 Prozent aufgeschlagen. Brüssel versucht, den Schritt noch abzuwenden, bereitet aber gleichzeitig schon Gegenmaßnahmen vor.
Link zu dieser MeldungDas Pentagon untersucht die Rolle von US-Verteidigungsminister Hegseth in der sogenannten Signal-Affäre. Der Generalinspekteur im Ministerium, Stebbins, kündigte eine interne Untersuchung an. Im Kurzbotschaftendienst Signal hatten sich Hegseth und andere Regierungsmitglieder über einen Militärschlag auf die Huthi-Miliz im Jemen ausgetauscht, während ein Journalist versehentlich zu der Gruppe eingeladen war. Signal ist nicht Teil des sicheren Kommunikationsnetzwerks des Verteidigungsministeriums. Während die oppositionellen Demokraten von einer schweren Sicherheitspanne sprachen, spielte die Regierung den Fall herunter.
Link zu dieser Meldung19 US-Bundesstaaten haben Klage gegen eine angestrebte Verschärfung der Wahlregeln eingereicht. Die Generalstaatsanwälte kritisieren das Dekret von US-Präsident Trump als beispiellose Machtausweitung der Exekutive. Es untergrabe die Gewaltenteilung und sei damit verfassungswidrig, undemokratisch und unamerikanisch, schreiben die Vertreter der meist demokratisch regierten Staaten. Die geplanten Regeln verlangen etwa strengere Nachweise der US-Staatsbürgerschaft und schränken die Briefwahl ein. Trump wollte die Staaten mit finanziellem Druck dazu bringen, ihre Wahlregeln zu ändern.
Link zu dieser MeldungDie Union verliert nach einem neuen ARD-Deutschlandtrend deutlich an Zustimmung in der Bevölkerung. Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, kämen CDU und CSU nur noch auf 26 Prozent der Stimmen - ein Minus von drei Punkten. Die AfD legt um drei Punkte auf 24 Prozent zu. Das ist ein neuer Höchstwert. Die SPD bekäme 16 Prozent, die Grünen 11 und die Linke 10 Prozent. FDP und BSW würden dagegen an der 5-Prozent-Hürde scheitern.
Link zu dieser MeldungIm Gazastreifen suchen hunderttausende Menschen Schutz vor der neuen israelischen Offensive. Sie flohen vor den Truppen, die auf die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Rafah im Süden der palästinensischen Region vorrückten. Auch aus dem Norden des Gaza-Streifens wurden israelische Angriffe gemeldet. Trotz der angespannten Lage zeichnete sich keine Bewegung bei den Bemühungen um eine Reaktivierung der Feuerpause ab.
Link zu dieser MeldungIn mehreren Städten der Slowakei haben tausende Menschen gegen ein geplantes NGO-Gesetz protestiert. In der Hauptstadt Bratislava zogen Demonstrierende vor das Parlament, wo über die Gesetzesnovelle debattiert wurde. Der Entwurf sieht vor, dass Nichtregierungsorganisationen ihre Finanzierung und die Namen von Spendern offenlegen müssen. Laut der Regierung von Ministerpräsident Fico soll das für mehr Transparenz sorgen. Gegner werfen der Regierung vor, dass mit dem Gesetz Regierungskritiker schikaniert würden.
Link zu dieser MeldungDer hochradioaktive Atommüll, der am Abend in Niederaichbach in Bayern angekommen ist, soll dort in den kommenden Wochen eingelagert werden. Die sieben Behälter würden nun überprüft und dann nach und nach eingefahren, teilte die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung mit. Mitte April sollen dann zusätzliche Schutzdeckel und ein Überwachungssystem angebracht werden. Die Atomabfälle waren in Großbritannien aufbereitet und über Nordenham in Niedersachsen nach Bayern transportiert worden. Entlang der Castor-Strecke gab es Mahnwachen von Atomkraft-Gegnern. Der Polizei zufolge ist die Fahrt aber störungsfrei verlaufen.
Link zu dieser MeldungAuf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Berlin beginnen heute Bauarbeiten an Oberleitungen und Brücken. Wegen der Sperrung fallen nach Angaben der Deutschen Bahn bis zum 14. April manche Züge aus, manche werden umgeleitet. Wer von Hannover oder Braunschweig nach Berlin fahren will, muss etwa 45 Minuten mehr einplanen. Außerdem fallen Halte weg - zum Beispiel in Wolfsburg oder Stendal. Bahnkunden sollten sich vor ihrer Reise informieren.
Link zu dieser MeldungHeute Nacht meist trocken, Tiefstwerte 6 bis 0 Grad. Morgen viel Sonne bei 17 bis 22 Grad. Am Sonnabend zeitweise heiter und überwiegend trocken, 7 bis 15 Grad. Am Sonntag oft sonnig bei 6 bis 12 Grad.
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