Die Wirtschaftsweise Malmendier geht nicht davon aus, dass sich US-Präsident Trump so schnell zu einem Kurswechsel in der Zoll- und Wirtschaftspolitik bewegen lässt. Sie erwartet aber, dass der Druck im eigenen Land wächst. Die US-Amerikaner seien nicht bereit, auf Wohlstand zu verzichten. Ihnen stehe aber infolge der Zollpläne ein Inflationsschock bevor, so die Ökonomin im Deutschlandfunk. Nachdem Trump die umfassenden Zölle auf Importe angekündigt hatte, waren die Aktienkurse bereits massiv eingebrochen.
Link zu dieser MeldungIsrael geht wieder stärker mit Bodentruppen im Gazastreifen vor. Armee-Einheiten hätten in Gaza-Stadt mehrere Terroristen getötet, teilte das Militär mit. Ziel der Offensive sei, eine Sicherheitszone entlang der Grenze zu Israel zu schaffen. Verteidigungsminister Katz hatte ein solches Vorgehen im Gaza-Streifen angekündigt. Hilfsorganisationen beklagen nach dem Zusammenbruch der Waffenruhe, dass die Lage für die Bewohner von Gaza immer katastrophaler wird.
Link zu dieser MeldungDer abgesetzte Präsident Südkoreas, Yoon, hat sich bei seinen Landsleuten entschuldigt. Es tue ihm aufrichtig Leid, dass er die Erwartungen nicht erfüllen konnte, erklärte er kurz nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts - das hatte die im Dezember durch das Parlament beschlossene Absetzung Yoons bestätigt. Yoon hatte wegen eines Haushaltsstreits das Kriegsrecht ausgerufen und Südkorea in eine politische Krise gestürzt.
Link zu dieser MeldungDer deutsche Staat hat sein Defizit im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, verbuchten Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung ein Minus von 104 Milliarden Euro. Das Defizit lag damit 14 Prozent höher als im Vorjahr. Dabei fiel die Entwicklung auf den verschiedenen Ebenen sehr unterschiedlich aus. Während der Bund sein Defizit verringern konnte, stieg das von Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung stark an. Insgesamt war 2024 das erste Jahr, in dem die öffentlichen Ausgaben über die Marke von zwei Billionen Euro stiegen.
Link zu dieser MeldungIm vergangenen Winter hat es so wenig arktisches Meereis gegeben wie noch nie seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979. Wie das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven mitteilte, wurden am 21. März knapp 14,5 Millionen Quadratkilometer Meereis gemessen. Das waren eine Million Quadratkilometer weniger als das langjährige Mittel. Die Fläche sei etwa so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen. Wie schon im Februar habe die arktische Meereis-Ausdehnung im Mittel des gesamten Monats März ein Allzeittief gezeigt und somit den bisherigen Negativrekord des Jahres 2017 eingestellt.
Link zu dieser MeldungReisende auf der Bahnstrecke Hannover und Berlin müssen sich auf Zugausfälle und längere Fahrzeiten einstellen. Grund sind Bauarbeitern an Brücken und Oberleitungen, die heute beginnen. Wer von Hannover oder Braunschweig nach Berlin fahren will, muss laut Bahn etwa 45 Minuten mehr einplanen. In mehrern Städten halten die Züge nicht, etwa in Wolfsburg oder Stendal.
Link zu dieser MeldungViel Sonne und überall trocken, bei 17 Grad in Rostock und bis zu 22 Grad in der Grafschaft Bentheim. Morgen meist freundlich und trocken, besonders viel Sonne gibt es an Nordsee und Ems, mit 7 bis 16 Grad wird es deutlich kühler. Am Sonntag und Montag weitgehend sonnig und trocken, im Osten mehr Wolken, bei 6 bis 14 Grad.
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