Das Konzert
Sonntag, 06. April 2025, 13:00 bis
15:00 Uhr
Franz Liszts zwei Klavierkonzerte mögen unterschiedlich wirken, doch beide entstanden durch jahrelange Überarbeitung. Ihr zentrales Prinzip ist die Übertragung der sinfonischen Dichtung auf die Konzertform: Liszt verbindet Sätze und Themen kunstvoll und verleiht dem Soloinstrument in typischer Manier virtuosen Glanz und beeindruckende Effekte.
Die Vielfalt musikalischer Traditionen Ungarns
Den musikalischen Rahmen bilden zwei Werke, die von volkstümlichen Einflüssen geprägt sind: Zoltán Kodálys "Tänze aus Galánta" (1933), inspiriert von der Musik der Sinti und Roma, sowie Béla Bartóks Tanz-Suite, die eine Vielfalt musikalischer Traditionen - darunter arabische und ungarische Melodien - aufgreift. Letztere entstand 1923 anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Vereinigung der Städte Buda und Pest.
Dominic Chamot - Jung, wild und virtuos!
Der 1995 in Köln geborene Pianist Dominic Chamot ist längst kein Geheimtipp mehr. Dutzende von Wettbewerbspreise wurden ihm verliehen. Bereits mit zwölf Jahren hat er als Ausnahmetalent ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Köln aufgenommen. 2020 sprang er kurzfristig für die französische Pianistin Hélène Grimaud ein. Das Konzert wurde von der Presse gefeiert und beförderte ihn ins internationale Rampenlicht. 2023 erhielt er den ersten Preis des Viotti-Wettbewerbs und wurde, gerade 30 Jahre alt, bereits von Orchestern in ganz Deutschland und Europa für Konzerte eingeladen.
