Frankreichs Präsident Macron hat dazu aufgerufen, geplante Investitionen in den USA vorerst auszusetzen. Es sei nicht angemessen, Milliarden Euro in die amerikanische Wirtschaft zu stecken, wenn diese auf Frankreich draufschlage. Investitionen in den USA sollten deshalb so lange aufgeschoben werden, bis das Thema geklärt sei. Die neuen von Präsident Trump verhängten Zölle nannte Macron "brutal und unnütz". Er rechne mit massiven Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft.
Link zu dieser MeldungDas Pentagon untersucht die Rolle von US-Verteidigungsminister Hegseth in der sogenannten Signal-Affäre. Der Generalinspekteur im Ministerium, Stebbins, kündigte eine interne Untersuchung an. Im Kurzbotschaftendienst Signal hatten sich Hegseth und andere Regierungsmitglieder über einen Militärschlag auf die Huthi-Miliz im Jemen ausgetauscht, während ein Journalist versehentlich zu der Gruppe eingeladen war. Signal ist nicht Teil des sicheren Kommunikationsnetzwerks des Verteidigungsministeriums. Während die oppositionellen Demokraten von einer schweren Sicherheitspanne sprachen, spielte die Regierung den Fall herunter.
Link zu dieser MeldungDie Ukraine hat an die Nato appelliert, den Druck auf Russland zu erhöhen, um eine Friedenslösung zu erreichen. Der ukrainische Außenminister Sybiha sagte nach Beratungen mit seinen Nato-Kollegen in Brüssel, während sein Land einverstanden sei mit dem US-Vorschlag eines 30-tägigen Waffenstillstands, stelle Kreml-Chef Putin weiter Vorbedingungen.
Link zu dieser MeldungDie dänische Regierungschefin Frederiksen hat bei einem Besuch in Grönland die Übernahme-Drohungen von US-Präsident Trump entschieden zurückgewiesen. Sie wies die Argumentation Trumps zurück, dass Grönland zur Wahrung der "internationalen Sicherheit" unter US-Kontrolle gebracht werden müsse. Grönland und Dänemark seien aber offen für eine stärkere US-Präsenz auf der Arktis-Insel. Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrmals Ansprüche auf die rohstoffreiche Insel angemeldet und damit gedroht, sich Grönland notfalls mit Gewalt einzuverleiben.
Link zu dieser MeldungDie Union verliert nach einem neuen ARD-Deutschlandtrend deutlich an Zustimmung in der Bevölkerung. Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, kämen CDU und CSU nur noch auf 26 Prozent der Stimmen - ein Minus von drei Punkten. Die AfD legt um drei Punkte auf 24 Prozent zu. Das ist ein neuer Höchstwert. Die SPD bekäme 16 Prozent, die Grünen 11 und die Linke 10 Prozent. FDP und BSW würden dagegen an der 5-Prozent-Hürde scheitern.
Link zu dieser MeldungAuf dem Gelände des atomaren Zwischenlagers in Niederaichbach in Bayern ist am Abend ein Castor-Transport eingetroffen. Der Zug mit radioaktiven Abfällen aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield war gestern Abend in Nordenham in Niedersachsen gestartet. Anders als in früheren Jahren gab es während des Transports quer durch Deutschland keine Zwischenfälle. Atomkraft-Gegner hielten entlang der Strecke lediglich Mahnwachen ab. Gleise wurden nicht blockiert.
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