In Potsdam dauern die entscheidenden Verhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen an. Auf dem Tisch liegt der Kompromissvorschlag der unabhängigen Schlichter. Wird er nicht angenommen, drohen Generalstreiks - etwa an Flughäfen oder in Kitas. Die geschäftsführende Bundesinnenministerin Faeser äußerte sich am Vormittag kurz vor Beginn des Treffens mit den Gewerkschaften zuversichtlich, heute zu einer Einigung zu kommen. Aus Verhandlungskreisen verlautete am Nachmittag allerdings, eine schnelle Lösung sei nicht in Sicht. Die Schlichter haben eine zweistufige Lohnerhöhung für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten vorgeschlagen: Zum 1. April soll es drei Prozent mehr Geld geben, mindestens aber 110 Euro im Monat. Zum 1. Mai 2026 sollen die Gehälter dann noch einmal um 2,8 Prozent steigen. Auch flexiblere Arbeitszeiten und höhere Schichtzulagen sind vorgesehen.
Link zu dieser MeldungNach dem Willen von Union und SPD soll auch in kleineren Geschäften oder Kiosken künftig bargeldloses Zahlen möglich sein - per Karte oder Handy. Auch alle Restaurants und Bars sollen demnach verpflichtet werden, den Service anzubieten. Das hat das ARD-Hauptstadtstudio erfahren. Die Umstellung soll schrittweise passieren. Nicht nur Kundinnen und Kunden sollen von dem Service profitieren, sondern auch der Staat. Der Schaden durch Steuerhinterziehung in bargeldintensiven Branchen beträgt Schätzungen zufolge jährlich 10 bis 15 Milliarden Euro.
Link zu dieser MeldungIn den USA versammeln sich zur Stunde Tausende Menschen, um gegen die Politik von Präsident Trump zu protestieren. Nach Angaben der Organisatoren gibt es in allen Bundesstaaten Veranstaltungen - rund 1.200 insgesamt. Sie stehen unter dem Motto "Hände weg!" und richten sich gegen die Innen- und Außenpolitik von Trump. Aufgerufen zu den Protestaktionen haben mehr als 150, darunter Gewerkschaften, Umweltorganisationen oder die LGBTQ-Bewegung. Auch in anderen Teilen der Welt wird gegen Trump und seine Regierung demonstriert, etwa in Kanada, Großbritannien, Frankreich und Mexiko. In Deutschland gab es Kundgebungen in Berlin und Frankfurt am Main.
Link zu dieser MeldungNach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar ist die Zahl der registrierten Todesopfer auf mindestens 3.354 Menschen gestiegen. Weitere 220 Menschen gelten weiterhin als vermisst, wie das Staatsfernsehen berichtete. Die Zerstörung sei unglaublich, so der UN-Nothilfekoordinator Fletcher, der sich vor Ort befindet. Experten befürchten, dass die Zahl der Opfer in Myanmar noch deutlich steigen könnte. Das Erdbeben der Stärke 7,7 hatte vor gut einer Woche weite Teile des asiatischen Landes erschüttert.
Link zu dieser MeldungIn Osnabrück müssen morgen mehr als 15.000 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Grund für die Evakuierung sind mögliche Blindgänger, die gegebenenfalls unschädlich gemacht werden müssen. Die Gesamtschule Schinkel dient als Notunterkunft. Von 7 Uhr bis voraussichtlich 21 Uhr wird auch der Hauptbahnhof gesperrt. Im Evakuierungsgebiet liegen vier Pflegeheime und zwei Krankenhäuser, nämlich das Christliche Kinderhospital und das Marienhospital. Patienten, Bewohner und Besucher dürfen die Einrichtungen während des Einsatzes nicht mehr verlassen oder betreten. Die vier Bomben-Verdachtsfälle wurden bei Bauarbeiten auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs entdeckt.
Link zu dieser MeldungIn der Fußball-Bundesliga hat Holstein Kiel in Mainz einen Punkt geholt. Die Partie zwischen den Mainzern und Holstein endete 1:1. Heidenheim unterlag Leverkusen 0:1, Leipzig bezwang Hoffenheim 3:1, Freiburg verlor gegen Dortmund 1:4 und Bochum unterlag Stuttgart 0:4. In der zweiten Fußball-Bundesliga hat der Hamburger SV einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin gewann mit 3:0 beim 1. FC Nürnberg und übernahm vorerst wieder die Tabellenspitze. Der 1. FC Köln könnte den HSV mit einem Heimsieg heute Abend gegen Hertha BSC aber wieder verdrängen. Außerdem spielten heute noch: Düsseldorf - Münster 1:0 und Darmstadt - Greuther Fürth 1:0.
Link zu dieser MeldungNur wenige Wolken bei höchstens 5 bis 14 Grad. In der Nacht oft locker bewölkt. Tiefstwerte plus 3 bis minus 4 Grad. Morgen Wechsel von Sonne und Wolken, im Westen mehr Sonne. Höchstwerte 7 bis 13 Grad. Am Montag im Westen viel Sonne, im Osten mehr Wolken bei 10 bis 15 Grad. Am Dienstag heiter bis wolkig, bei 9 bis 15 Grad.
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