Skizzenhafte Zeichnung der Sänger Lou Reed und John Cale © Ocke Bandixen NDR Foto: Ocke Bandixen NDR

Lou Reed/John Cale (1)

Sendung: Urban Pop - Musiktalk mit Peter Urban | 27.03.2025 | 06:00 Uhr | von Peter Urban und Ocke Bandixen
52 Min | Verfügbar bis 27.03.2030

John Cale und Lou Reed suchten in den 70er Jahren stets neue Formen für ihre Musik.
Cale produzierte neben Nicos Alben auch „Horses“ von Patti Smith und das Debütalbum der Stooges. Sein Album „Paris 1919“ stach heraus und ließ sein musikalisches Wissen und Können aufscheinen.
Lou Reed lieferte mit „Berlin“ eine durchgehende Erzählung in Liedern, mit „Metal Machine Music“ ein verstörendes Noise- und Industrial-Werk, das sein Publikum eher verschreckte. Danach wechselte er wieder ins leichtere Fach und hatte mit „Coney Island Baby“ Erfolg.
Cale etablierte sich mit raffinierten, leicht zugänglichen Balladen Mitte der 1970er Jahre auch als Solo-Popmusiker, ohne jedoch seine Lust an zeitgenössischer klassischer Musik zu vergessen.
Lou Reed kehrte mit den Alben „Blue Mask“ oder „New York“ zu seinen typischen Songreportagen zurück, in denen er erneut distanziert Szenen und Originale der Straße musikalisch einfing.

Musikliste:
Lou Reed:
Lou Reed (1972): I can’t stand it, I love you, Wild child, Ride into the sun
Transformer (1972): Vicious, Perfect day, Walk on the wild side, Satellite of love, Goodnight Ladies
Berlin (1973): Lady Day, Caroline says II, Sad song
Rock ’n‘ Roll Animal (live, 1974)
Sally Can’t Dance (1974): Baby face, Sally can’t dance, Billy
Coney Island Baby (1975): Crazy feeling, Charley’s girl, Kicks, A gift, Coney Island baby
Rock and Roll Heart (1976): I believe in love, Rock and roll heart
Street Hassle (1978): Street hassle
Live: Take No Prisoners (1978)
The Bells (1979): I want to boogie with you
Growing Up In Public (1980): How do you speak to an angel, The power of positive drinking
The Blue Mask (1982)
Legendary Hearts (1983): Legendary hearts, Make up mind, The last shot, Rooftop garden
New Sensations (1984)
Mistral (1986): Tell it to your heart
New York (1989)
Songs For Drella (Lou Reed & John Cale, 1990): Style it takes, Nobody but you, Hello it’s me
Magic And Loss (1992)
Set The Twilight Reeling (1996): NYC man, Set the twighlight reeling
Ecstasy (2000): Paranoia key of E, Tatters, Turning time around
The Raven (2003): Call on me, Hop frog, Who am I

John Cale:
Paris 1919 (1973)
Music For A New Society (1982): Taking your life in your hands, Close watch
Wrong Way Up (mit Brian Eno, 1990): Spinning away
Fragments For A Rainy Season (live, 1992)
Mercy (2023): Story of blood

Nico:
Chelsea Girl (1967), The Marbel Index (1968), Desertshore (1970), The End…(1974)

Unser Podcast-Tipp in dieser Folge:
Das Wissen / https://1.ard.de/swr2_wissen_cp

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