Meldorferin erhält Verdienstkreuz für Hospiz-Arbeit
Die Meldorferin Manuela Nancekievill (Kreis Dithmarschen) hat am Dienstag das Bundesverdienstkreuz für ihre Hospiz-Arbeit verliehen bekommen. Anfang der 90er Jahre hat die Krankenschwester festgestellt: "Der Umgang in der Gesellschaft mit den Themen Tod und Sterben ist nicht optimal". Durch private Kontakte nach England hat sie Kontakt zum ersten stationären Hospiz der Neuzeit in London gehabt und 1992 den Verein "Freundeskreis Hospiz Dithmarschen" in Meldorf gegründet. Das Ziel des Vereins war, ein stationäres Hospiz aufzubauen.
Sie ist das "Gesicht der Hospizbewegung an der Westküste"
Im Laufe der Jahrzehnte ist Manuela Nancekievill zum Gesicht der Hospizbewegung an der Westküste geworden. Sie etablierte eine ambulante Sterbebegleiter-Struktur und leitet das inklusive stationäre Hospiz in Meldorf. "Manuela Nancekievill ist wirklich eine umfassend engagierte Person, die nie aufhört, in ihren Bestrebungen alles, was in der Hospizarbeit noch zu leisten ist, zu verbessern. Das hat sie über mehrere Jahrzehnte bewiesen", sagt Tilman von Spiegel, der Vorsitzende vom Verein "Freundeskreis Hospiz Dithmarschen".
Nancekievill sagte NDR Schleswig-Holstein, sie sei zutiefst geehrt und stolz. Außerdem ergänzt die Verdienstkreuz am Bande-Trägerin: "Ich nehme das stellvertretend entgegen für viele, viele andere Menschen, die an unserem Projekt in der Hospizarbeit mitgearbeitet haben."
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