Bau Schleusenkammer Brunsbüttel: Wasserstand soll angehoben werden
Die großen Betonage-Arbeiten in der neuen Schleusenkammer am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) laufen nach Plan und sind nahezu abgeschlossen. Das teilt die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mit. Im Mai soll der Wasserstand in der Schleusenkammer von jetzt fünf Metern unter Normalhöhennull auf 0,5 Meter unter Normalhöhennull angehoben, so die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung. Es kann also mehr Wasser in die Kammer gelassen werden. Gleiches soll im Außen- und Binnenhaupt geschehen. Das sind die verschließbaren Tore an den jeweiligen Enden der Schleusenkammer.
Großes Betonwerk abgebaut
Da sich die Betonage-Arbeiten dem Ende nähern, wurde das große Betonmisch-Werk bereits zurückgebaut. Nun gibt es nur noch ein kleineres Betonwerk auf der Nordseite der neuen Schleusenkammer. Es geht jetzt darum, die Steuertechnik der Schleuse zu planen und zu programmieren. Dabei müssen die Experten die Steuerungssysteme der Tore, der Antriebe und der Lichtsignal-Anlage so synchronisieren, dass sie später für einen reibungslosen Betrieb sorgen.
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