Kühlungsborn hebt Kaufvertrag zur "Villa Baltic" auf

Die Sanierung der "Villa Baltic" in Kühlungsborn (Landkreis Rostock) ist weiter ungewiss. Die Stadtvertretung hat am Donnerstagabend in einer nichtöffentlichen Sitzung den Kaufvertrag für das benachbarte Grundstück mit dem Privatinvestor Aschenbeck aufgehoben. Der wollte auf der Fläche direkt neben dem historischen Gebäude ein Hotel errichten, mit dessen Betrieb die Sanierung der Villa finanziert werden sollte. Im Hintergrund wird nun offenbar an einem neuen Kaufvertrag für dieses Grundstück gearbeitet. Bürgermeisterin Olivia Arndt (Kühlungsborner Liste) zeigte sich nach der Stadtvertretersitzung optimistisch, dass der neue Kaufvertrag im April zur Abstimmung gestellt werden kann.
Es geht um mehrere Millionen Euro
Für das Grundstück neben der "Villa Baltic" soll nach NDR Informationen ein Preis von 5,2 Millionen Euro fällig werden. Dem Vernehmen nach sind sich beide Seiten über diesen Kaufpreis auch einig. Die Stadt strebt einen neuen Kaufvertrag mit dem Investor Aschenbeck vor allem an, weil es im ursprünglichen Vertrag aus Sicht Kühlungsborn unzureichende Vertragsklauseln gegeben hatte. So hatte es die Bürgermeisterin in einem offenen Brief am 30.Januar 2025 erklärt. Trotz der Aufhebung des Beschlusses zum Kaufvertrag haben die Stadtvertreter am Donnerstagabend dafür gestimmt, die Fördermittel für die Rettung der Villa von 5 auf 6 Millionen Euro aufzustocken. Das ist eine Voraussetzung um auch Fördermittel vom Land zu erhalten.
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