Lübs legt Fokus auf die Jugendförderung und die Vereine der Stadt
Sascha Lübs ist Sozialarbeiter und Sozialpädagoge. Nach dem Rücktritt von Neubrandenburgs Oberbürgermeister Witt hat er sich für die Kandidatur entschieden. Er will vor allem die Jugend und die Vereine fördern.
Weil Sascha Lübs sich nicht mit den Kandidaten identifizieren konnte, die sich zunächst für das Oberbürgermeisteramt in Neubrandenburg beworben haben, stellt er sich selbst zur Wahl. Der parteilose Lübs ist waschechter Neubrandenburger. Lediglich nach dem Studium der Sozialpädagogik an der Hochschule Neubrandenburg hat es ihn einige Jahre nach Waren und Rostock gezogen, um im Jugendclub und in der Obdachlosenhilfe zu arbeiten. Seit 2018 ist er zurück in seiner Heimatstadt und im Verein Soziokulturelles Bildungszentrum Neubrandenburg als leitender Angestellter tätig.
Will hinterher nicht meckern
Auslöser für seine Bewerbung für das Oberbürgermeisteramt war der Rücktritt von Silvio Witt. Da sei etwas in ihm gebrochen, sagt er. Witt habe seinen Job "wirklich bravourös hinbekommen und es erschütterte mich, dass er diesen guten Job als Oberbürgermeister für Neubrandenburg nicht mehr machen kann". Mit den Kandidaten, die sich zunächst zur Verfügung stellten, könne er sich nicht identifizieren. Hinterher "meckern" wollte er aber auch nicht, also warf er seinen Hut in den Ring.
Mehr Planungssicherheit für Vereine
Als Oberbürgermeister will Lübs dafür sorgen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger und auch die Vereine der Stadt sicherer fühlen - durch eine präventive Jugendförderung und eine bessere Planungssicherheit für die Vereine. Mehr Aufmerksamkeit für die Rad- und Fußgängerwege in der Stadt, mehr öffentliche Sanitäreinrichtungen und eine nachhaltige Energieversorgung der städtischen Einrichtungen, um Kosten zu sparen, sind weitere Punkte auf seiner Agenda. Sascha Lübs, der selbst leidenschaftlicher Schwimmer sei und sich ehrenamtlich bei der Wasserwacht Neubrandenburg engagiert, möchte zudem in den kommenden sieben Jahren als Oberbürgermeister die neue Schwimmhalle nicht nur planen, sondern sie auch bauen.
Lieblingsplatz ist der Tollensesee
An seiner Heimatstadt schätzt Sascha Lübs, dass viel für die Kultur und den Sport getan werde. Daran wolle der Vater von vier Kindern anknüpfen. In seiner Freizeit schwimmt er gerne im Tollensesee oder umrundet ihn mit dem Fahrrad. Oft steht er aber auch beim FC Neubrandenburg und unterstützt seine Kinder bei Turnieren und Fußballspielen.
