Ehemaliges Werfthochhaus in Stralsund: Stadt saniert Gebäude

Stand: 23.11.2023 05:28 Uhr

Die Hansestadt Stralsund hat das ehemalige Verwaltungshochhaus der Volkswerft gekauft. Damit bekommt es nach 20 Jahren Leerstand nun eine neue Perspektive.

Die Stadt ist bereits Eigentümer des gesamten Werftkomplexes und mittlerweile gibt es auch schon 500 neue Arbeitsplätze in den maritimen Zulieferbetrieben. Nun möchte sie den Firmen vor Ort auch entsprechend große Büroräume anbieten. Durch seine Lage und Größe sei das Hochhaus bestens dafür geeignet, so Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU). Der aus den 1970er Jahren stammende Bau hat den Angaben zufolge eine Bürofläche von etwa 8.000 Quadratmetern. 40 bis 50 Einzelbüros könnten demnach entstehen.

Skybar auf dem Dach des Gebäudes denkbar

Die Stadt hat 250.000 Euro für das elfgeschossige Gebäude bezahlt. Die Sanierung könnte geschätzt elf Millionen Euro kosten. Die Renovierungsarbeiten sollen drei bis vier Jahre andauern. Oberbürgermeister Badrow zufolge sei es denkbar, dass auf dem Dach des 42 Meter hohen Gebäudes eine Skybar entsteht - mit Blick auf Stralsund und die Insel Rügen.

Paternoster soll wieder in Gang gebracht werden

Ursprünglich waren das Personalwesen, die Projektierung und Forschung der benachbarten Volkswerft in dem Gebäude beheimatet. Seinerzeit galt das Werfthochhaus laut Stadt als modernster Büro-Komplex der DDR. Auch der Paternoster - laut Stadt einer der wenigen in Mecklenburg-Vorpommern - soll wieder in Gang gebracht werden.

Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 22.11.2023 | 19:30 Uhr

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