Einsatz gegen völkische Siedler: Auszeichnung für Initiative

Die "Gruppe beherzt für Demokratie und Vielfalt" aus dem Landkreis Uelzen ist am Samstag mit dem Julius-Rumpf-Preis 2024 der Martin-Niemöller-Stiftung ausgezeichnet worden. Die Initiative setze sich gegen den immer stärker werdenden "völkischen" Rechtsruck in der Heideregion und darüber hinaus ein, begründet die Stiftung ihre Entscheidung. Sichtbares Zeichen dieses Engagements sind gelb-pinke "Kreuze ohne Haken", die die Gruppe in den Landkreisen Uelzen, Lüchow-Dannenberg und Lüneburg aufgestellt hat. Prominente Laudatorin der Feier in der Ebstorfer Klosterkirche war Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD). Die "Gruppe beherzt für Demokratie und Vielfalt" ist seit 2018 aktiv und zählt mittlerweile nach eigenen Angaben rund 600 Mitglieder. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
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Rechtsextremismus
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