Stand: 25.11.2024 14:41 Uhr

Bulle läuft durch Crivitzer Stadtgebiet: Notschlachter erlegt Tier

Ein freilaufendes Rind auf der A7 zwischen Flensburg und Tarp. © Nordpresse Foto: Sebastian Iwersen
Der Bulle lief zunächst über die B321, später war er auch in einer Kleingartenanlage und mehreren angrenzenden Straßen unterwegs. (Themenbild)

In Crivitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) hat die Polizei am Wochenende versucht, einen entlaufenen Bullen einzufangen. Laut eines Polizeisprechers war das ausgewachsene Tier am Sonnabend gegen 19.30 Uhr von einer Koppel nahe Crivitz ausgebrochen und rannte dann mehr als zwei Stunden lang durch die Stadt. Um den Bullen zu stoppen, versuchte die Polizei erst einen Tierarzt zu rufen. Dieser sei aber nicht erreichbar gewesen, deshalb wählten die Beamten die Nummer eines Notschlachters. Der erlegte das entlaufene Tier. Menschen wurden durch den Bullen nicht verletzt. Das Rind zu töten war laut Polizei notwendig, weil für die Bevölkerung eine Gefahr von dem Tier ausging. Eine Betäubung des unberechenbaren Bullens wäre nach Rücksprache mit dem Veterinäramt des Landkreises Ludwigslust-Parchim nicht zielführend gewesen, so die Polizei weiter.

Tor geöffnet? Zweites Tier eingefangen

Eine zwischenzeitlich weitere entlaufene Kuh konnte durch den Tierhalter wieder eingesperrt werden. Der Halter gab gegenüber der Polizei an, dass ein unbefugtes Öffnen des Gatters zum Ausbruch der Tiere geführt habe.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Regionalnachrichten aus Schwerin | 25.11.2024 | 16:30 Uhr

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Landkreis Ludwigslust-Parchim

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