Hamburg hat zuletzt deutlich weniger Steuern eingenommen
Hamburg hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Steuern eingenommen als 2023. Das geht aus einem Senatsbericht zur Haushaltslage hervor, der NDR 90,3 vorliegt. Unter dem Strich hat die Stadt nach den vorläufigen Zahlen aber kein Minus gemacht.
Rund 15,7 Milliarden Euro an Steuern konnten die Hamburger Finanzämter 2024 verbuchen. 2023 waren es noch rund 800 Millionen Euro mehr. Das Minus war bereits in der Novembersteuerschätzung absehbar. Gleichzeitig sind die Ausgaben - vor allem für Personal - gestiegen - und zwar um rund 9,5 Prozent.
Im Vergleich zu anderen Ländern steht Hamburg gut da
Dennoch konnte Hamburg weiter Schulden abbauen. Der Schuldenstand ist jetzt wieder in etwa auf dem Niveau von vor 15 Jahren. Das ist insgesamt erfreulich, sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) NDR 90,3. Hamburg stehe im Vergleich zu vielen anderen Ländern und Kommunen noch vergleichsweise gut da. Der Senator appelliert an die künftige Bundesregierung, die schwierige Lage vieler Bundesländer ins Visier zu nehmen - nicht zuletzt aufgrund der Konjunktur.
Beteiligungen sind noch nicht berücksichtigt
Noch nicht berücksichtigt sind bei dem Bericht übrigens die zahlreichen Beteiligungen der Stadt, beispielsweise an Unternehmen wie der Stadtreinigung oder an dem Wohnungsbauunternehmen SAGA.
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