Bau von zwei elektrischen Polizeibooten für Hamburg in Estland
Die Hamburger Wasserschutzpolizei bekommt erstmals zwei neue große Streifenboote, die auch elektrisch fahren können. Die beiden Schiffe werden von einer Werft in Estland gebaut - jetzt wurde Kiellegung gefeiert.
Von außen sehen die beiden neuen Polizeiboote kaum anders aus als die letzten, die in Dienst gestellt wurden. Der entscheidende Unterschied befindet sich unter Deck: Dort werden riesige Batterien verbaut, damit die Streifenboote bis zu zwei Stunden voll elektrisch fahren können, also ohne Emissionen. Damit die Wasserschutzpolizei bei einer Verfolgung nicht aufgeben muss, wenn die Akkus leer sind, gibt es zusätzlich Dieselmotoren an Bord.
Schiffe sollen in zwei Jahren ausgeliefert werden
Das größere der beiden Streifenboote ist gut 29 Meter lang und wird laut dem Unternehmen Flotte Hamburg in der Elbmündung in Cuxhaven eingesetzt. Das kleinere misst 24 Meter und kommt direkt nach Hamburg. Als Glücksbringer sind am Kiel Zwei-Euro-Münzen mit dem Michel verbaut. Die Werft Baltic Workboats in Estland will die Schiffe in rund zwei Jahren ausliefern. Die Kosten für den Bau liegen insgesamt bei rund 17 Millionen Euro.