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Dienstag, 18. August 2020, 20:15 bis
21:15 Uhr
Kniearthrose: Wie viel Sport ist optimal?
Schon länger ist bekannt, dass Sport auch bei Arthrose eine gute Sache ist. Eine Studie aus den USA belegt nun: Auch intensivere Sportarten sind gut für den Knorpel. Wer früher schon gejoggt ist oder Tennis oder Basketball gespielt hat, kann und sollte dies auch mit einer Kniearthrose weiterhin tun. Denn eine regelmäßige Belastung der Gelenke stärkt die Muskulatur, was wiederum zur Entlastung des gesamten Bewegungsapparates führt. Optimal sind drei bis vier Sporteinheiten in der Woche, so die Studie. Fußballspielen allerdings ist für Menschen mit Kniearthrose wegen der hohen Verletzungsgefahr tabu.
Stärke: Gut für den Darm
In der leichten, gesundheitsbewussten Küche kommt Speisestärke als Bindemittel für Soßen und Suppen nur noch selten zum Einsatz. Denn sie gehört zu den Kohlenhydraten und wird im Körper leicht zu Zucker abgebaut. Nudeln, Kartoffeln und Mais, die viel Stärke enthalten, haben daher einen schlechten Ruf als Dickmacher ohne weiteren Nährwert. Doch Stärke kann durchaus mehr. Dazu braucht es allerdings etwas Geduld: Wenn stärkehaltige Lebensmittel nach dem Kochen über 24 Stunden abkühlen, verändern die Kohlenhydrate zum Teil ihre Molekülstruktur so, dass sie im Körper nicht mehr zu Zucker abgebaut werden können. Diese sogenannte resistente Stärke dient dann nützlichen Darmbakterien als Nahrung, ähnlich wie Ballaststoffe. Und ein gesundes Mikrobiom sorgt wiederum für mehr Gesundheit, nicht nur im Darm.
Ihre Fragen: Kniearthrose, Darm
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