NDR Kultur - Das Journal

Montag, 17. Februar 2025, 22:45 bis 23:15 Uhr
Dienstag, 18. Februar 2025, 02:05 bis 02:45 Uhr

Wahlkampf digital: Wie gefährlich sind Kampagnen auf Social Media?

Videos
Smartphones mit der Aufschrift TikTok © NDR.de
4 Min

Wahlkampf digital: Gefährliche Kampagnen auf Social Media?

Der Medienwissenschaftler Martin Andree warnt schon seit Jahren vor der Übermacht der Big Tech-Konzerne. 4 Min

Sie hängen überall: Wahlplakate für die Bundestagswahl. Alle Parteien haben ihre Kampagnen gestartet, analog wie digital. Seit der Tech-Milliardär Elon Musk mit seiner Social-Media-Plattform X direkten Einfluss auf die US-Wahl ausüben konnte, mischt er auch hier im Wahlkampf mit: "Nur die AFD kann Deutschland retten", postete er. "Ein klarer Fall von populistischer Einflussnahme, die bis nach Deutschland reicht", meint der Medienwissenschaftler Martin Andree. Er warnt schon seit Jahren vor der Übermacht der Big Tech-Konzerne und stellt klare Forderungen: offene Standards, eine Trennung von Verbreitungsweg und Inhalt, eine 30-prozentige Marktanteilsobergrenze und garantierte Staatsferne. So ließe sich die Macht der Konzerne eindämmen: "Die Freiheit der Medien wird untergraben. Die Plattformen fressen unsere Demokratie", so Andree.

Weitere Informationen
Zwei junge Frauen stehen vor dem "Wahl-O-Mat zu Aufkleben". © NDR Foto: Nora Reinhardt

Wahl-O-Mat startet: Digital und analog auf Tour durch MV

Bei vergangenen Wahlen wurde das Informationsangebot im Netz millionenfach genutzt. Ergänzend gibt es nun den "Wahl-O-Mat zum Aufkleben". mehr

Mit Kreativität für Demokratie: Die Initiative "GoVote"

Videos
Musiker stehen in einem Raum verteilt © NDR.de
5 Min

Mit Kreativität für Demokratie: Die Initiative "GoVote"

Wir sind bei einem Flashmob dabei, bei dem die Staatsoper Hamburg gemeinsam mit "The Young ClassX" für die Demokratie singen und musiziert. 5 Min

Demokratie auf kreative Weise erlebbar machen und Menschen motivieren, wählen zu gehen, weil jede Stimme zählt, darum geht es der zivilgesellschaftlichen und überparteiliche Kampagne "GoVote". Über 185 Organisationen, Vereine, Unternehmen, Kultureinrichtungen, Initiativen und Verbände haben sich in Hamburg zusammengeschlossen. Sie unterstützen unter anderem Aktionen im öffentlichen Raum, die auf spielerische Weise auf den Wert der Demokratie aufmerksam machen wollen, mit künstlerischen Interventionen, Störmomenten, die bestenfalls zum Mitmachen einladen. Klingt abstrakt? Ist es nicht: "NDR Kultur - Das Journal" ist bei einem Flashmob dabei, bei dem Orchestermusiker und Ensemblemitglieder der Staatsoper Hamburg gemeinsam mit "The Young ClassX" für die Demokratie singen und musizieren. Mittendrin: Stardirigent Kent Nagano.

Weitere Informationen
Die Kapelle "Meute" auf der Bühne. © picture alliance / Photoshot / Gonzales Photo Foto: Flemming Bo Jensen

"Hamburg soll vibrieren" - Kultur-Aktionswoche zur Europawahl

Die Hamburger Kulturszene plant eine Aktionswoche zur Europa- und Bezirkswahl. In der Elphi und im Abaton heißt es dann: "GoVote". mehr

Euphorie und Protest: Hamburg bekommt eine neue Oper

Videos
Aussenansicht der Hamburger Staatsoper © NDR.de
6 Min

Euphorie und Protest: Eine neue Oper für Hamburg

Ein neues Wahrzeichen, oder doch die private Vision eines Milliardärs? Und kann die Kühne-Oper trotz aller Bedenken eine Chance sein? 6 Min

Ein neues Wahrzeichen soll es werden, in Nachbarschaft der Elbphilharmonie: Ein neues Opernhaus, das Geschäftsmann Klaus-Michael Kühne seiner Heimatstadt Hamburg spendieren will. Ein Sechser im Lotto für die Stadt? Oder darf hier ein Milliardär seine private Vision verwirklichen? Viele Kulturschaffende sind begeistert, aber es gibt auch Kritik. Braucht Hamburg überhaupt eine neue Oper? Was passiert mit dem vorhandenen, denkmalgeschützten 50er-Jahre-Bau? Wird das Geld für dessen Sanierung dann fehlen? Auch Architektur-Studierende der Hafencity-Universität protestieren: die Oper sei ein Projekt für Eliten, ihre Uni dagegen unterfinanziert. Und dann ist da noch der Streit um den Standort Baakenhöft, der Baakenhafen war in der Kolonialzeit logistische Drehscheibe des Völkermords an den Herero und Nama. Kann die Kühne-Oper trotz aller Bedenken eine Chance für Hamburg werden?

Weitere Informationen
Ein Drohnenbild zeigt eine Lagerhalle auf einer Landzunge von oben. © Screenshot

Hamburg: Opern-Pläne begeistern - aber nicht alle sind überzeugt

In den Jubel der Kulturszene über die Entscheidung für das neue Opernhaus in der Hafencity mischen sich weiterhin auch kritische Stimmen. mehr

Im Finale der Miss-Germany-Wahl: Die norddeutsche Start-up-Gründerin Lucy Larbi

Videos
Lucy Larbi im Gespräch vor einer Wand © NDR.de
5 Min

Miss-Germany-Finale mit norddeutscher Start-Up-Gründerin Lucy Larbi

Es gab rund 900 Bewerberinnen und sie ist unter den letzten neun. Wir haben sie bei ihren Vorbereitungen in Hamburg getroffen. 5 Min

Es gab rund 900 Bewerberinnen für die diesjährige Wahl zur Miss Germany, und sie ist unter den letzten neun: die Hamburgerin Lucy Larbi. Mit zwei Jahren kam sie mit ihrem Vater aus Ghana nach Deutschland, da sie mit einem blinden Auge zur Welt gekommen war und in Hamburg operiert werden sollte. Inzwischen ist Larbi 35 Jahre alt, arbeitet als selbstständige Unternehmensberaterin und hat selbst das Start-Up-Event AiDiA gegründet. Dabei handelt es sich um eine Plattform für schwarze Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Geschäftsideen bei einem Pitch-Event präsentieren können, um das dortige Preisgeld zu gewinnen. Um mehr Sichtbarkeit für ihre Community zu erreichen, nimmt Lucy Larbi nun an der Miss-Germany-Wahl teil. Bei dieser geht es schon länger nicht mehr um 90-60-90. Wir haben Lucy Larbi bei ihren Vorbereitungen in Hamburg getroffen. 

Weitere Informationen
Hartia Hingladjia (l-r), Anna Hof und Lu Zhang sind die drei Kandidatinnen aus Niedersachsen bei der "Miss Germany"-Wahl 2025. © dpa-Bildfunk Foto: Miss Germany Studios/dpa

"Miss Germany": Drei Frauen aus Niedersachsen im Halbfinale

Bei der Wahl geht es laut Organisatoren nicht mehr um die beste Bikinifigur, sondern um erfolgreiche Frauen mit Vorbildfunktion. mehr

Drei Jahre Ukraine-Krieg: Kunstausstellung in Hannover

Videos
Roman Khimei und Yarema Malashchuk posieren in einem Ausstellungsraum © NDR.de
6 Min

Drei Jahre Ukraine-Krieg: Kunstausstellung in Hannover

"NDR Kultur - Das Journal" trifft zwei ukrainische Künstler in der Ausstellung und stellt ihre Arbeiten vor. 6 Min

Am 24. Februar ist der dritte Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Und natürlich hat dieser Krieg die ukrainische Kunst nachhaltig verändert. In Hannover ist eine Ausstellung mit beeindruckenden Videos und Gemälden zu sehen: Das Künstlerduo Roman Khimei und Yarema Malashchuk verarbeitet den Krieg in Videoarbeiten. Die Malerin Kateryna Lysovenko aus Odessa beschäftigt sich in ihren Bildern mit Machtstrukturen und Ideologien. Die Doppelausstellung "Animals" und "In absentia" ist noch bis zum 30. März im Kunstverein Hannover zu sehen. "NDR Kultur - Das Journal" trifft zwei der Künstler in der Ausstellung und stellt ihre Arbeiten vor.

Weitere Informationen
Ein Auto mit zahlreichen Einschusslöchern steht auf einem Parkplatz in Osnabrück. © NDR Foto: Claus Halstrup

Mahnmal in Osnabrück: Zerschossenes Auto erinnert an Ukraine-Krieg

Künstler Volker Johannes Trieb will das Leid der Menschen sichtbar halten. Das Auto wechselt alle paar Tage den Standort. mehr

Redaktionsleiter/in
Christine Gerberding
Produktionsleiter/in
Ariane Dreysse
Moderation
Julia Westlake