Schwarzarbeit im Metallbau: Ermittler pfänden 168.000 Euro

Mehr als 140 Einsatzkräfte von Zoll und Polizei haben am Dienstag in den Landkreisen Leer, Emsland und Vechta 14 Geschäftsräume und Wohnungen durchsucht, um gegen Schwarzarbeit vorzugehen. Hintergrund sind nach Angaben des Hauptzollamts Oldenburg Ermittlungen gegen Firmen im Metallbaugewerbe. Sie werden verdächtigt, Steuern hinterzogen zu haben. Zudem wird sechs Hauptbeschuldigten vorgeworfen, als Arbeitgeber keine Sozialversicherungsbeiträge für ihre Arbeitnehmer abgeführt zu haben. Dafür sollen sie seit mehr als einem Jahr ein undurchsichtiges Firmennetz betrieben haben. Laut dem Hauptzollamt stellten die Zoll-Mitarbeiter und Polizisten Datenträger sicher. Zudem pfändeten sie Bargeld und offene Rechnungsbeträge von Auftraggebern in Höhe von 168.000 Euro. Die Beamten untersuchen die Beweismittel nun und ermitteln weiter.
