Start der Wärmeplanung in Schwerin

Die Wärmeversorgung in Schwerin soll von fossilen auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Unter anderem. weil die Stadt in zehn Jahren klimaneutral sein soll. Wie die Umstellung genau ablaufen soll, das wird in der kommunalen Wärmeplanung stehen, die ab heute erarbeitet wird. Zwei Unternehmen wurden beauftragt, das Konzept gemeinsam mit den Stadtwerken zu erarbeiten. Es geht unter anderem darum, ob die Abwärme großer Unternehmen für die Wärmeversorgung genutzt werden kann. Auch Solar- und See-Thermie, also Wärme die aus dem Seewasser gewonnen wird, kann eine Rolle spielen, sagte eine Stadt-Sprecherin.
Die Schweriner können auf Informationsveranstaltungen mitreden und Fragen loswerden, sagte Baudezernent Nottebaum. Zum Beispiel zum Heizungswechsel. Eine erste Veranstaltung soll es im Spätsommer oder Herbst geben. Der erste Schritt der Wärmeplanung ist eine Analyse des Ist-Zustands. Also wo in Schwerin wie viel Wärme benötigt und wo sie erzeugt wird. Die Kosten für die kommunale Wärmeplanung betragen 190.000 Euro. Das Geld bekommt die Stadt als finanzschwache Kommune über Fördermittel erstattet, so die Stadtsprecherin weiter.
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