Hinter einem Baugerüst sind neu gebaute Wände zu sehen. Im Hintergrund ist das Katharinenkloster zu sehen, das das Deutsche Meeresmuseum beherbergt. © dpa Foto: Stefan Sauer

Stralsund: Umbau des Meeresmuseums elf Millionen Euro teurer

Stand: 05.07.2023 13:00 Uhr

Die Modernisierung des Stralsunder Meeresmuseums dauert nicht nur länger als geplant - sie wird auch deutlich teurer: Inzwischen werden elf Millionen Euro zusätzlich veranschlagt.

Ursprünglich sollte das Meeresmuseum in Stralsund für 40 Millionen Euro umgebaut werden - bezahlt jeweils zur Hälfte von Bund und Land. "Das reicht natürlich schon lange nicht mehr", sagte Direktors Andreas Tanschus. Er verwies auf die Folgen der Corona-Krise, des Kriegs gegen die Ukraine und die allgemein gestiegenen Baukosten.

Land und Bund übernehmen Mehrkosten

Die um 11,1 Millionen Euro höher als geplant ausgefallenen Umbau-Kosten werden je zur Hälfte von Bund und Land übernommen. Das teilten Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) und MV-Wissenschaftsministerin Bettina Martin (SPD) am Mittwoch gemeinsam mit.

Mehr als ein Jahr hinter ursprünglichem Zeitplan

Nach dem ursprünglichen Zeitplan sollte die Sanierung schon im vergangenen Frühjahr abgeschlossen sein. Aktuell wird für die Fertigstellung der Sommer des nächsten Jahres angepeilt. Laut Tanschus kostete anfangs auch der Rechtsstreit mit einer Baufirma Zeit. Geplant sind etwa ein neugestaltetes Eingangsfoyer oder auch ein karibisches Großaquarium mit Riff. Zudem soll das Museum barrierefrei und energieeffizienter werden.

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NDR 1 Radio MV | Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern | 04.07.2023 | 06:30 Uhr

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