Vertreter von Union und SPD haben sich vor dem heute startenden Endspurt der Koalitions-Verhandlungen optimistisch geäußert. Im ZDF zeigten sich SPD-Generalsekretär Miersch und CSU-Landesgruppenchef Dobrindt überzeugt, dass die Gespräche nach harten Verhandlungen erfolgreich sein werden. Miersch rief gleichzeitig den voraussichtlich nächsten Kanzler Merz zu einem respektvollen Umgang und einer Koalition auf Augenhöhe auf. Dobrindt verwies darauf, dass die Union bei der Wahl deutlich stärker abgeschnitten hat als die SPD. Nach seinen Worten müssen alle Beteiligten nun über ihre Schatten springen. Nach den Beratungen in den Arbeitsgruppen werden die Gespräche heute auf Führungsebene fortgesetzt. Die müssen Lösungen finden - für all die Themen, bei denen sich die Fachpolitiker in den Arbeitsgruppen nicht einig geworden sind. Es geht zum Beispiel um Steuerfragen und offene Punkte beim Thema Migration.
Link zu dieser MeldungBeim Ukraine-Unterstützer-Gipfel in Paris haben sich die europäischen Länder dafür ausgesprochen, die Sanktionen gegen Russland beizubehalten. Uneinig waren sich die Teilnehmer dagegen weiterhin bei der Frage, ob europäische Truppen zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstands entsendet werden sollten. Russlands Präsident Putin hat unterdessen vorgeschlagen, die Ukraine unter eine Übergangsverwaltung zu stellen und Neuwahlen vorzubereiten. Mit der neuen Führung würde er dann Verhandlungen über einen Friedensvertrag beginnen, sagte Putin bei einem Termin in Murmansk. In der Ukraine finden nach geltendem Recht keine Wahlen statt, während sich das Land im Krieg befindet.
Link zu dieser MeldungNach dem Chatgruppen-Vorfall der US-Regierung will ein Bundesrichter die Beteiligten dazu verpflichten, Beweismaterial zu sichern. Die Regierung müsse die Gruppen-Nachrichten in der Messaging-App Signal aufbewahren, sagte der Richter bei einer Anhörung. Zuvor hatte eine Nichtregierungsorganisation Klage gegen die Chat-Mitglieder eingereicht, darunter Verteidigungsminister Hegseth und CIA-Direktor Ratcliffe. Die NGO warf ihnen vor, gegen die Pflicht zur Archivierung offizieller Dokumente zu verstoßen. Auf den veröffentlichen Screenshots der Chats war ein Symbol zu sehen, das auf selbstlöschende Nachrichten hinweist.
Link zu dieser MeldungDie von der US-Regierung angekündigten Sonderzölle auf Auto-Importe sorgen auch an der Wall Street für Verunsicherung. Die Kurse der drei großen US-Automobilhersteller - General Motors, Ford und Stellantis - verloren bis zu sieben Prozent. Die Anleger befürchten, dass sich die Zollpolitik von Präsident Trump auch auf die US-Fahrzeugindustrie auswirkt. Deren Lieferketten funktionieren grenzüberschreitend. Außerdem rechnet die Wall Street mit Gegenzöllen. Die EU hat schon eine entsprechende Reaktion angekündigt. Trump hatte für kommende Woche Zölle in Höhe von 25 Prozent auf importierte Autos angekündigt.
Link zu dieser MeldungIn Australien wird am 3. Mai neugewählt. Das hat Ministerpräsident Albanese festgelegt. Die Amtszeit seiner Regierung endet turnusgemäß Mitte Mai nach drei Jahren. Meinungsumfragen sagen ein Kopf an Kopf-Rennen seiner Labor-Partei mit der oppositionellen Liberal-Nationalen Koalition voraus. Die Wahl gilt auch als Richtungsentscheidend darüber, ob der Kontinent seine ersten Atomkraftwerke bekommt. Oppositionsführer Dutton will ein entsprechendes Verbot abschaffen und sieben Reaktoren bauen lassen. Albanese setzt auf den Ausbau erneuerbarer Energien.
Link zu dieser MeldungDie Fläche an Meereis in der Arktis ist wohl weiter geschrumpft. Das berichtet die darauf spezialisierte US-Klimabehörde und beruft sich dabei auf Satellitenaufnahmen vom 22. März. Zu diesem Zeitpunkt erreicht die Eisfläche rund um den Nordpol regelmäßig ihr Maximum - diesmal lag sie bei rund 14,3 Millionen Quadratkilometer. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Satelliten-Messungen vor fast 50 Jahren.
Link zu dieser MeldungIm Tarifstreit im öffentlichen Personennahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern beginnt heute die fünfte Verhandlungsrunde. Die Gewerkschaft ver.di hatte die Verhandlungen vor rund drei Wochen für gescheitert erklärt. Seit Februar gab es schon an zehn Tagen Warnstreiks, die in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns zu spüren waren. Jetzt drohen unbefristete Streiks bei den kommunalen Verkehrsbetrieben, sollten die Verhandlungen scheitern. In einer Urabstimmung hatten bei ver.di über 94 Prozent der Mitglieder dafür gestimmt. Die Gewerkschaft verlangt eine Erhöhung der Löhne um 430 Euro monatlich und eine jährliche Sonderzahlung von 500 Euro. Die Arbeitgeber halten das für nicht leistbar.
Link zu dieser MeldungViel Sonne und meist trocken, maximal 10 Grad auf Sylt, bis 19 Grad in Lüneburg. Morgen erst wechselnd bis dicht bewölkt und vereinzelt Schauer möglich, meist aber trocken. Später heitert es von Westen her auf. 9 bis 15 Grad. Am Sonntag unbeständig mit Regen oder Schauern und Wind, 8 bis 13 Grad. Am Montag wolkig mit Aufheiterungen, aber auch einzelne Schauer, 9 bis 16 Grad.
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