NDR Info Nachrichten vom 25.12.2024:
Aserbaidschanisches Flugzeug abgestürzt: Wohl über 30 Tote
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs aus Aserbaidschan sind nach Behördenangaben wohl mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine der Azerbaijan Airlines stürzte in der Nähe der kasachischen Stadt Aktau am Kaspischen Meer ab. Insgesamt seien 67 Menschen an Bord gewesen. Mindestens 28 von ihnen sollen den Absturz überlebt haben. Das Flugzeug war in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku gestartet und auf dem Weg nach Grosny in der russischen Teilrepublik Tschetschenien. Die Absturzursache ist noch unklar. Medienberichten zufolge könnte die Maschine in einen Vogelschwarm geraten sein und eine Notlandung versucht haben.| 25.12.2024 10:35 Uhr
Personalmangel: Gemeindebund warnt vor Zusammenbruch
Der Städte- und Gemeindebund warnt vor einem Zusammenbruch der öffentlichen Verwaltung wegen Personalmangels. Hauptgeschäftsführer Berghegger sprach gegenüber den Funke-Zeitungen von einem "schleichenden Blackout". Ohne entschlossenes Gegensteuern erwarte er gravierende Folgen für die Bürger und den Standort Deutschland, so Berghegger. Schon jetzt seien 100.000 Stellen unbesetzt, und in den kommenden zehn Jahren würden 500.000 Beschäftigte in den Ruhestand gehen. Das betreffe nicht nur Behörden, sondern etwa auch Busfahrer oder Kita-Personal.| 25.12.2024 10:35 Uhr
Neue Angriffe auf ukrainischen Energiesektor
Russland greift nach Angaben der ukrainischen Regierung wieder massiv den Energiesektor der Ukraine an. Laut Energieministerium hat der Netzbetreiber die Stromversorgung eingeschränkt. Fast die Hälfte der Anlagen zur Stromerzeugung sei mittlerweile beschädigt. Immer wieder kommt es in der Ukraine zu stundenlangen Ausfällen. Die Behörden haben außerdem einen neuen großen Raketenangriff auf die zweitgrößte ukrainische Stadt Charkiw gemeldet. Mindestens drei Menschen seien verletzt worden.| 25.12.2024 10:35 Uhr
Lindner: Sanktionen gegen Syrien könnten gelockert werden
Wie geht es weiter mit den Sanktionen der EU gegen Syrien nach dem Umsturz im Land? Der Syrien-Koordinator der Bundesregierung, Tobias Lindner, sieht Möglichkeiten, Sanktionen zu lockern – zum Beispiel in Bezug auf Reisebeschränkungen. Der Grünen-Politiker sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass manche Maßnahmen direkt gegen den früheren Machthaber Assad gerichtet waren. Deren Sinnhaftigkeit sei entfallen. Über den neuen syrischen Machthaber, den Islamisten al-Scharaa, sagte Lindner, er äußere sich wie jemand, der sich in die Rolle des Politikers begebe. Am Ende werde man ihn aber an seinen Taten messen müssen und man müsse genau schauen, ob grundlegende Menschenrechte, insbesondere Frauenrechte, in Syrien respektiert werden.| 25.12.2024 10:35 Uhr
Tote bei Unruhen nach Wahlergebnis in Mosambik
In Mosambik ist es nach der amtlichen Bestätigung des Wahlergebnisses wieder zu schweren Unruhen gekommen. Dabei wurden nach Regierungsangaben mindestens 21 Menschen getötet und viele verletzt. Demonstranten hätten in der Hauptstadt Maputo Gebäude, Fahrzeuge und Polizisten angegriffen. Laut Wahlbehörde hat die seit 49 Jahren regierende Partei die Präsidentenwahl gewonnen. Die Opposition spricht von Wahlbetrug. Auch EU-Beobachter hatten Zweifel an den Ergebnissen geäußert.| 25.12.2024 10:35 Uhr
Papst eröffnet Heiliges Jahr und ruft zu Hoffnung auf
Papst Franziskus hat das Heilige Jahr der katholischen Kirche eröffnet. Dazu wird alle 25 Jahre die sogenannte Heilige Pforte im Petersdom im Vatikan geöffnet. Mehr als 30.000 Gläubige verfolgten die Zeremonie. Franziskus rief reiche Staaten dazu auf, die Schuldenlast armer Länder zu verringern. Der Papst sagte, die Geburt Jesu gebe Hoffnung, dass jeder Einfluss auf die Welt habe und den Mut finden solle, falsche Dinge zu ändern. Heute gehen die Feierlichkeiten in Rom weiter mit dem traditionellen Segen Urbi et Orbi - der Stadt und dem Erdkreis - und der Weihnachtsbotschaft des Papstes.| 25.12.2024 10:35 Uhr
Weniger Geldautomatensprengungen im Norden
Im Norden sind dieses Jahr insgesamt deutlich weniger Geldautomaten gesprengt worden als im Vorjahr. Das zeigen Zahlen der jeweiligen Landeskriminalämter zum Stichtag 17. Dezember. In Niedersachsen wurden 13 Automaten gesprengt, im Vorjahr waren es doppelt so viele. In Mecklenburg-Vorpommern gab es vier Sprengungen beziehungsweise Sprengversuche, im Jahr davor waren es dreimal so viele. In Schleswig-Holstein gab es eine vollendete Tat – letztes Jahr waren es noch acht. Auch in Bremen und Hamburg gelangten die Täter jeweils nur in einem Fall an Beute. Zum Rückgang beigetragen haben laut Polizei verstärkte Schutzmaßnahmen der Banken und Ermittlungserfolge der Behörden. | 25.12.2024 10:35 Uhr
Das Wetter in Norddeutschland
Viele Wolken, vor allem in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern etwas Sprühregen. Höchstwerte 6 bis 10 Grad. Morgen stark bewölkt oder trüb, vereinzelt Sprühregen. 7 bis 10 Grad. Am Freitag auch wolkig und etwas Sprühregen, ab Mittag Chance auf ein bisschen Sonne, 7 bis 9 Grad. Am Sonnabend weiter bewölkt und etwas Sprühregen, 5 bis 8 Grad. | 25.12.2024 10:35 Uhr