NDR Info Nachrichten vom 31.12.2024:

Kanzler Scholz ruft zu Zuversicht auf

Kanzler Olaf Scholz hat trotz vieler Krisen und Belastungen zu Gemeinsamkeit und Zuversicht für 2025 aufgerufen. Scholz betonte in seiner Neujahrsansprache, Kraft entstehe aus Zusammenhalt. Und Deutschland halte zusammen. Dies sei auch nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt zu spüren gewesen. Die Todesfahrt habe einen fröhlichen Abend in einen unvorstellbaren Albtraum verwandelt. Scholz mahnte die Bürger zudem, sich an der Bundestagswahl am 23. Februar zu beteiligen - und warnte vor Beeinflussungen über das Internet. | 31.12.2024 03:30 Uhr

Menschen heißen 2025 willkommen

Milliarden Menschen auf der Welt heißen in der kommenden Nacht 2025 willkommen. Insgesamt dauert es 26 Stunden zwischen elf Uhr Mitteleuropäischer Zeit heute und 13 Uhr morgen, bis der ganze Globus ins neue Jahr gerutscht ist. Die größte Silvester-Party Deutschlands dürfte abermals vor dem Brandenburger Tor in Berlin steigen, wo laut Veranstaltern bis zu 65.000 Besucher feiern können. Polizei, Feuerwehr und Notärzte rüsten sich bundesweit mit einem größeren Aufgebot für die Silvester-Veranstaltungen. | 31.12.2024 03:30 Uhr

Haftbefehl gegen Ex-Präsident Yoon

Gegen den suspendierten südkoreanischen Präsidenten Yoon ist offenbar Haftbefehl erlassen worden. Das haben die zuständigen Fahnder im Rahmen der Ermittlungen wegen der kurzzeitige Ausrufung des Kriegsrechts mitgeteilt. Das zuständige Gericht in Seoul habe einem entsprechenden Antrag stattgegeben, erklärte das gemeinsame Ermittler-Komitee der Agentur AFP zufolge. Yoon war zuvor dreimal zur Befragung vorgeladen worden. Er weigerte sich aber jedes Mal, zu erscheinen - so auch zum jüngsten Termin am Sonntag. | 31.12.2024 03:30 Uhr

Corona: WHO fordert Daten von China an

Die Weltgesundheitsorganisation hat China aufgerufen, Daten und Informationen über den Beginn der Corona-Pandemie vor fünf Jahren zu teilen. Am 31. Dezember 2019 hatte das WHO-Büro in der Volksrepublik erstmals über Fälle viraler Lungenentzündung in der Stadt Wuhan berichtet. Die Organisation betonte in Genf, ohne Transparenz, Austausch und Zusammenarbeit zwischen den Ländern könne die Welt künftigen Epidemien und Pandemien nicht angemessen vorbeugen. Bis heute gilt der genaue Ursprung der Pandemie als unklar. | 31.12.2024 03:30 Uhr

US-Finanzministerium meldet Cyberangriff

Das US-Finanzministerium ist nach eigenen Angaben Ziel eines Cyberangriffs geworden. Die Attacke sei von China unterstützt worden, hieß es. Laut Ministerium hatten sich die Angreifer Anfang Dezember Zugriff auf Computer und einige Dokumente verschafft. Die Dokumente hätten jedoch keiner Geheimhaltungsstufe unterlegen. Die Cybersicherheitsdienste, die die Angreifer im Visier gehabt hätten, seien inzwischen offline. Es handle sich dennoch um einen "schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfall". | 31.12.2024 03:30 Uhr

Brüssel sieht sich auf Gastransit-Stopp vorbereitet

Die Europäische Kommission hat betont, dass die EU auf den Stopp des Transits russischen Gases durch die Ukraine vorbereitet sei. Die europäische Infrastruktur sei flexibel genug, um anderes Gas über alternative Routen nach Mittel- und Osteuropa zu liefern, teilte eine Sprecherin mit. Anlass ist die Kritik des slowakischen Regierungschefs Fico. Dieser hatte sich bei der Kommission wörtlich über eine stillschweigende Akzeptanz einer einseitigen Entscheidung von Präsidenten Selenskyj beschwert. Fico warnte zugleich vor verstärkten Spannungen zwischen Moskau und Brüssel. | 31.12.2024 03:30 Uhr

Das Wetter in Norddeutschland

Vor allem an Nord- und Ostsee Schauer. Tiefstwerte plus 7 bis minus 2 Grad. Tagsüber nach Norden hin Regen, in Südniedersachsen etwas Sonne. Maximal 1 bis 8 Grad. An Neujahr zeitweise Regen, 5 bis 9 Grad. Am Donnerstag wechselhaft, örtlich Schauer, 4 bis 8 Grad. | 31.12.2024 03:30 Uhr