Das Tempo-Werk in Hamburg fertigt in rund 40 Jahren viele verschiedene Lastfahrzeuge. Bekannt sind vor allem das dreirädrige Modell Hanseat sowie Matador und Wiking.
Stand: 18.12.2018 | 16:20 Uhr | NDR Fernsehen
1 | 25 Idylle pur in der Zeit der ereignisreichen Nachkriegsjahre: Diese Familie fährt 1951 mit ihrem Tempo Hanseat zum Picknick an den See.
© Tempo / Daimler
2 | 25 "Guten Tag, was darf's denn sein? Eine Thüringer mit Senf?" - Der dreirädrige Tempo Hanseat ist mit dem Aufbau zu einer mobilen Würstchenbude geworden. (Aufnahme circa 1950)
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3 | 25 Bis vor die Tür: Die Kleinlaster von Tempo sind bei vielen Unternehmen als Auslieferungsfahrzeug sehr beliebt. Diese Aufnahme entsteht Anfang der 1950er-Jahre im bayerischen Coburg.
© Tempo/Daimler/Museum der Arbeit, Hamburg
4 | 25 Dieser Tempo Hanseat, gebaut als Pritschenwagen, steht circa 1949 vor dem Tempo-Ausstellungsraum am Hamburger Ballindamm.
© Tempo/Daimler/Museum der Arbeit, Hamburg
5 | 25 So sieht ein Tempo A400 "mit richtig viel Patina" im Jahr 2018 aus. Wer heutzutage ein Tempo-Fahrzeug in gutem Zustand erwerben möchte, zahlt mitunter fünfstellige Summen.
© NDR, Foto: Jochen Lambernd
6 | 25 Mit den Tempo-Wagen können nicht nur Zeitungen wie das "Hamburger Fremdenblatt" ausgefahren werden. Sie kommen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zum Einsatz. (Aufnahme circa 1935/1936)
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7 | 25 Vom Tempo Pony stellt Vidal & Sohn zwischen 1932 und 1936 gut 500 Stück her. Besonderheit: Das Fahrzeug hat keinen Rückwärtsgang.
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8 | 25 Schlicht und einfach, aber mit viel Platz für die Zuladung versehen: Diese Tempo der Baureihe E stehen vor dem damaligen Neubau in Harburg. Die Aufnahme stammt in etwa aus den Jahren 1936/1937.
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9 | 25 Die Fahrzeuge, die hier auf dem Hof in Harburg stehen, sind zum Teil noch nicht fertig montiert. (Aufnahme etwa 1936/1937)
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10 | 25 Dieser Fuhrpark der Firma Paul Woith besteht 1951 aus mehreren Tempo Hanseat und Matador.
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11 | 25 Da passt einiges rauf: Der Tempo Wiking Rapid kommt in dieser Version als Tieflader daher. (Aufnahme circa 1958/1959)
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12 | 25 Der V600 von Tempo ist mit 19 PS ausgestattet. Damals - 1936/1936 - kostet er zwischen 2.050 und 2.450 Reichsmark. Gut 800 Exemplare werden gebaut. Der Junge auf dem Fahrersitz ist übrigens Edmund Vidal, Sohn von Oscar Vidal.
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13 | 25 Windschnittig ist der Spezialaufbau zwar nicht, aber praktisch. Das Tempo-Front-Modell ist mit 6, 7, 9, 10, 12 oder 14 PS erhältlich: Preis: ab 1.460 Reichsmark. (Aufnahme von 1934)
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14 | 25 Bei Tempo geht es auch sportlich zu. Mit dem Matador geht es im Mai und Juni 1950 auf große Deutschland-Fahrt des ADAC.
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15 | 25 Ostersternfahrt des Oldenburger Motorsportclubs: 3.700 Kilometer schaffen die Mannschaftssieger um Erich Landahl aus dem Tempo-Instandhaltungsbetrieb mit drei Hanseat-Exemplaren. Die Strecke damals: Hamburg - München - Hamburg - Oldenburg. Die Aufnahme zeigt ein Cover der Werkszeitung "Tempo-Magazin" 1952.
© Tempo/Daimler/Museum der Arbeit, Hamburg
16 | 25 Einfach raus in die Natur: Der Tempo Wiking wird in einem Werbeprospekt von 1951 als Campingwagen gezeigt.
© Tempo/Daimler/Museum der Arbeit, Hamburg
17 | 25 In die Berge zum Skifahren? - Kein Problem. Dieser Matador-Omnibus aus dem Jahr 1951 macht auch im Schnee eine gute Figur.
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18 | 25 Modern und wirtschaftlich: Der Matador 1000 hat 26 PS, 672 Kubikzentimeter Hubraum, drei Zylinder und vier Gänge. Er verbraucht rund zehn Liter auf 100 Kilometer. 1952 kostet er als Kastenwagen 6.750 Mark, als achtsitziger Bus 8.580 Mark.
© Tempo/Daimler/Museum der Arbeit, Hamburg
19 | 25 Dieser Matador I von 1963 ist etwas kräftiger: Er hat 48 PS, vier Zylinder, 1.490 Kubikzentimeter Hubraum und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h. Kaufpreis damals: rund 13.500 Mark.
© NDR, Foto: Jochen Lambernd
20 | 25 Hut ab! Ein Matador-Luxusbus überholt den ersten im Vidal&Sohn-Werk gebauten Tempo T6. Die Werbeaufnahme stammt aus dem Jahr 1953.
© Tempo/Daimler/Museum der Arbeit, Hamburg
21 | 25 Der feine Herr im Anzug ist Firmengründer Oscar Vidal. Er steigt in einen sogenannten Kombinationswagen von Tempo ein. Dieser ist sowohl für Warentransporte als auch für die Freizeitnutzung konzipiert. (Aufnahme 1950er-Jahre)
© Museum der Arbeit, Hamburg
22 | 25 "Familie Becker macht Urlaub in Krusendorf an der Ostsee": So ist dieses Foto mit einem Hanseat aus dem Jahr 1959 betitelt.
© Tempo/Daimler/Museum der Arbeit, Hamburg
23 | 25 Der Hanseat kommt viel herum: "Tempo von den Alpen bis zur Nordsee" lautet ein Slogan in einem Werbeprospekt 1951.
© Museum der Arbeit, Hamburg
24 | 25 Der Tempo Hanseat ist nicht nur in Deutschland beliebt. Die Kundschaft kommt auch aus dem Ausland. Dieses Foto hat Firmengründer Oscar Vidal 1952 vor Pyramiden in Ägypten selbst geschossen.
© Museum der Arbeit, Hamburg
25 | 25 Ganz schön steil: Das ist der Tempo G1200. Von 1936 bis 1943 werden 1.335 Exemplare gebaut. Der geländegängige Wagen mit Allrad ist nicht nur für die Forst- und Landwirtschaft interessant, sondern auch fürs Militär. Exportiert wird er unter anderem nach Australien, Brasilien, Bulgarien, Chile, Finnland, Rumänien, Ungarn und in den Irak. Prominentester Besitzer ist Prinz Bira von Siam, der als "autoverrückt" gilt.
© Daimler