Öffentliche Trauerfeier für Doris Fitschen am 11. April
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) würdigt die aus dem niedersächsischen Zeven stammende kürzlich verstorbene Nationalspielerin Doris Fitschen mit einer öffentlichen Trauerfeier. Sie findet am 11. April in Frankfurt/Main im Stadion am Brentanobad statt.
Fitschen war am 15. März nach langer und schwerer Krebserkrankung im Alter von 56 Jahren verstorben. Aus organisatorischen Gründen erfordert die Teilnahme an der Trauerfeier die Buchung einer kostenlosen Eintrittskarte, die ausschließlich online über das DFB-Ticketportal abgerufen werden kann. Einlass ist um 12 Uhr, die Trauerfeier beginnt um 13 Uhr.
Die Familie von Fitschen bittet an Stelle von Kränzen um eine Spende an die DFB-Stiftung Egidius Braun (IBAN DE60 6705 0505 0000 0019 29 - Verwendungszweck "Doris Fitschen").
Große Erfolge mit der Nationalmannschaft
Fitschen hatte ihre Karriere beim VfR Eintracht Wolfsburg begonnen, bevor sie zum TSV Siegen wechselte und danach von 1996 bis 2001 beim 1. FFC Frankfurt spielte. Ihre Karriere ließ die Niedersächsin schließlich in den USA bei Philadelphia Charge ausklingen.
Für die Nationalmannschaft lief die Weltklasse-Verteidigerin zwischen 1986 und 2001 in 144 Partien auf. Neben den vier EM-Titeln holte sie mit der DFB-Auswahl auch die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2000. Ein Jahr später beendete Fitschen ihre Karriere.
Zuletzt Gesamtkoordinatorin Frauen beim DFB
Später übernahm sie beim Deutschen Fußball-Bund verschiedene Posten. Sie war unter anderem Managerin der Frauen-Nationalmannschaft und zuletzt als Gesamtkoordinatorin Frauen im Fußball für die Entwicklung und Umsetzung der "Strategie Frauen im Fußball FF27" verantwortlich gewesen. Im Jahr 2019 wurde Fitschen in die Hall of Fame aufgenommen.
