Stand: 07.10.2024 | 09:20 Uhr | NDR 1 Niedersachsen
1 | 7 Karin Kandt nimmt am Erinnerungslauf für die israelischen Geiseln in Hannover teil. Sie sagt: "Ich blicke auf das Jahr nach dem 7. Oktober 2023 mit Sorge, mit Erschrockenheit, mit Bestürzung - und trotzdem mit Hoffnung im Herzen."
© NDR, Foto: Michael Brandt
2 | 7 Sagit Cantker, Israelin aus Hannover, findet es unglaublich, "dass die Geiseln schon seit einem Jahr im Gazastreifen sind und dass dieser Krieg schon ein Jahr lang dauert". Sie wünscht sich, dass die Geiseln zurück nach Hause kommen und dass ihre Familie unverletzt bleibt.
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3 | 7 Othman Nasser, gebürtiger Palästinenser aus Hannover, hat Angehörige im Gazastreifen bei Bombardierungen verloren. Es sei ein sehr trauriges Jahr für ihn gewesen, "verbunden mit Depressionen und schlechtem Gewissen gegenüber meiner Familie im Gazastreifen". Er hoffe, dass sich irgendwann alles ändert.
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4 | 7 Yazid Shammout, Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde Hannover, sagt: "Die anhaltende Eskalation ist weitestgehend ein Ausdruck dessen, dass die Weltgemeinschaft unfähig ist. Ohne die Lösung des Kernproblems Palästina wird die Region nie Frieden erleben."
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5 | 7 Kay Schweigmann-Greve, Deutsch-Israelische Gesellschaft, teilt zur Lage in Nahost mit: "Israelis und Palästinenser müssen einen Weg finden, nebeneinander zu leben, da keines der Völker von dort verschwinden wird."
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6 | 7 Ariel Elbert ist jüdisch und organisiert die Demoläufe für die Freilassung israelischer Geiseln im Gazastreifen in Braunschweig. Ariel sagt: "Seit einem Jahr treten Entwicklungen an die sichtbare Oberfläche, die für die jüdische Minderheit in Deutschland kaum zu ertragen sind. Viele von uns denken inzwischen ans Auswandern."
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7 | 7 Rebecca Seidler, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, sagt: "Zu Beginn haben wir sehr viel Solidarität und Unterstützung erfahren können. Doch leider haben wir in der letzten Zeit zunehmend gemerkt, dass diese Solidarität schwindet und dass uns viel mehr Hass und Ablehnung entgegenkommt."
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