Warnstreiks in Kfz-Branche sollen noch bis Freitag weitergehen

Stand: 12.04.2023 20:31 Uhr

Die Industriegewerkschaft Metall hatte Beschäftigte von Werkstätten und Autohäusern am Mittwoch zu Warnstreiks aufgerufen. Bis einschließlich Freitag sollen weitere Aktionen folgen.

In Braunschweig legten am Mittwoch rund 60 Mitarbeitende von MAN Truck & Bus Service und Scania die Arbeit nieder. In Hannover haben sich rund 380 Mitarbeitende verschiedener Autohäuser und Werkstätten zu einer Kundgebung versammelt. Die IG Metall will mit der Aktion den Druck auf die Arbeitgeber im Tarifkonflikt des Kfz-Handwerks erhöhen.

IG-Metall: Bis Freitag wird zu weiteren Streiks aufgerufen

Die IG-Metall ruft bis einschließlich Freitag zu weiteren Warnstreiks in Braunschweig und Hannover auf. Ziel sei es, dass die Seite der Arbeitgeber am kommenden Montag ein Angebot vorlegt - da startet der nächste Verhandlungstag. Bislang haben die Arbeitgeber noch kein Angebot vorgelegt. Die Beschäftigten im KfZ-Handwerk fordern 8,5 Prozent mehr Lohn auf 12 Monate. Außerdem sollen Auszubildende besser bezahlt werden. Zudem fordern die Beschäftigten einen Sozialzuschlag - wie beispielsweise einen Inflationsausgleich.

Weitere Informationen
Beschäftigte von Mondelez nehmen an einem Warnstreik teil. © Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

Streik bei Mondelez: Keine Produktion in Bad Fallingbostel

Der Warnstreik könne sich auf die Belieferung der Supermärkte auswirken, hieß es von der Gewerkschaft NGG. (11.04.2023) mehr

Dieses Thema im Programm:

Niedersachsen 18.00 | 12.04.2023 | 18:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Blick auf ein VW-Werk. © NDR

Neues Modell: VW investiert 523 Millionen Euro in Argentinien

In einem Werk bei Buenos Aires will der Wolfsburger Autobauer Volkswagen ab 2027 einen neuen Amarok-Pick-up bauen. mehr

Aktuelle Videos aus Niedersachsen