Besucherbegrenzung im Hamburger Kreativzentrum "Jupiter"
Drei Jahre lang hat das Kulturprojekt "Jupiter" im ehemaligen Karstadt-Sport-Haus an der Mönckebergstraße viele Besucherinnen und Besucher angezogen. Doch jetzt dürfen nur noch 200 Menschen hinein. Eine Anordnung vom Bezirksamt, für die der Betreiber Verständnis zeigt.
Das Partyvolk im "Jupiter" muss sich künftig auf Wartezeiten vor der Tür einstellen. Für Deutschlands größte innerstädtische Zwischennutzungsfläche gilt ab sofort eine Besucherbegrenzung. Und das nur wenige Wochen, bevor das Kulturprojekt seine Tore wieder schließt. Das Kreativhaus "Jupiter" schließt Ende April.
Beschwerden und bauliche Mängel
Grund dafür sind Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie bauliche Mängel, so Jean Rehders von der Hamburger Kreativ Gesellschaft, die das "Jupiter" im Auftrag der Stadt betreibt. Gefahr für die Besucherinnen und Besucher besteht demnach aber nicht. "Wir sind froh, dass wir das Haus überhaupt so lange nutzen durften", so Rehders. Die Beschwerden nehme er ernst.
Seit 2022 Events in der Innenstadt
Im "Jupiter" gibt es auf sechs Etagen Raum für Design, Kunst, Musik, Mode und Workshops. Das Kreativzentrum ist 2022 an den Start gegangen, um die Innenstadt mit mehr Leben zu füllen.
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