Millionenbetrug mit Investmentfirma? 39-Jähriger in U-Haft
Wegen mutmaßlichen Anlagebetrugs ist ein 39-Jähriger aus dem Landkreis Hildesheim festgenommen worden. Der Geschäftsführer eines Investmentunternehmens soll Anleger um Geld in Millionenhöhe gebracht haben.
Der Verdächtige soll im Jahr 2024 gemeinsam mit zwei weiteren Mitarbeitern seiner Investmentfirma den Anlegern hohe Renditen von mindestens zwölf Prozent versprochen haben. Dabei sei den Beschuldigten bewusst gewesen, dass sich ihr eigenes Unternehmen kurz vor der Insolvenz befand, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Hildesheim am Donnerstag mit. Der Gesamtschaden beläuft sich den Angaben zufolge auf mehrere Millionen Euro.
Taten zwischen Januar und Dezember 2024
Die Verdächtigen sollen die Taten zwischen Januar und Dezember 2024 begangen haben. Bei den Ermittlungen hätten sich außerdem konkrete Hinweise auf eine drohende Fluchtgefahr des Verdächtigen ergeben, hieß es. Die Staatsanwaltschaft hatte daher einen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt, dem das Amtsgericht Hildesheim erließ. Am 31. März wurde der 39-Jährige den Angaben zufolge festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
