Rahmenplan: So könnte der Harburger Binnenhafen bald aussehen
Maritimes Flair, historische Häuser und Industriebauten: So zeigt sich der Harburger Binnenhafen an vielen Stellen. Aber vor allem im östlichen Teil liegen auch Areale brach - das soll sich ändern. Die Hamburger Stadtentwicklungsbehörde hat am Montag den Rahmenplanentwurf vorgestellt.
Es geht um eine Fläche von rund 45 Hektar. Von der Harburger Innenstadt aus bis zum Binnenhafen soll eine grüne Linie entstehen. In dem neuen Quartier sollen Wohnungen, Gewerbe und neue öffentlich zugängliche Bereiche am Wasser entstehen. Insgesamt sind mehr städtebauliche Übergänge zwischen dem Binnenhafen-Bereich und der Innenstadt geplant - und eine bessere Anbindung an den Harburger Bahnhof.
Ufer sollen zugänglich werden
Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing sprach von einer "urbanen Mischung" aus Wohnen und einer gewerblichen Entwicklung. Noch ruhen zum Beispiel die historischen Hallen auf dem Freudenberger Areal. Anders sieht es bei den Wasserlagen aus. Manche Ufer sind schon zugänglich, andere sollen es noch werden.
"Nicht alles geschleckt und geleckt"
Insgesamt soll Raum zum Experimentieren bleiben, so Höing. "Wir wollen schrittweise schauen, was dahin passt. Und mit den Eigentümern zusammen passgenaue Projekte entwickeln. Ein bisschen lebt der Binnenhafen eben auch davon, dass nicht alles geschleckt und geleckt ist." Im Herbst soll der Senat über den Rahmenplan entscheiden. Danach geht's an die Umsetzung. Ein Zeitraum wurde nicht genannt. Somit ist noch Geduld gefragt.
