Initiative in Preetz kämpft gegen Elterntaxis

Schon lange kämpft eine Initiative in Preetz (Kreis Plön) gegen so genannte Elterntaxis an der Friedrich-Ebert-Schule. Vor etwa einen Monat hat das Aktionsbündnis "Kidical Mass" gemeinsam unter anderem mit dem ADFC Plön und dem NABU die Petition "Kinder schützen, Schulstraßen für Schleswig-Holstein" gestartet, die noch bis Anfang März läuft. Ziel ist es landesweit Schulstraßen einzurichten, um allen Kindern einen sicheren Schulweg bieten zu können. Antje Seebens-Hoyer vom Aktionsbündnis "Kidical Mass" in Preetz hofft, dass die Stadt für den Lomelnweg eine Schulstraße einrichtet.
"Wir haben in den letzten drei Jahren wirklich alles versucht, um das Problem anders in den Griff zu bekommen. Angefangen von Elternhaltestellen in der Umgebung, über Poller, über Halteverbotszonen, über Rotmarkierungen, über regelmäßige Appelle durch die Schulleitung und die Polizei und es hat einfach alles nichts genützt. Deswegen sehen wir kaum eine andere Möglichkeit mehr, als nun dort eine Schulstraße zu schaffen", sagte Seebens-Hoyer. Schulstraßen können temporär - etwa, kurz vor Schulbeginn - für den Autoverkehr gesperrt werden.
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