Stand: 24.12.2014 | 10:02 Uhr
1 | 30 Zur Saison 1980/1981 verpflichtet Werder Bremen Klaus-Dieter Jank. Der damals 27 Jahre alte Angreifer wechselt vom VfB Stuttgart an die Weser. Sein Glück findet er im Norden nicht. Nach 25 Einsätzen ohne Torerfolg verlässt er die Hanseaten wieder. Sein neuer Verein sind die Stuttgarter Kickers.
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2 | 30 Nachdem Werder-Coach Otto Rehhagel jahrelang mit seinen Transfers richtig gelegen hatte, irrt er sich 1986 mit der Verpflichtung von Dieter Schlindwein. Der Libero kann sich bei den Bremern nicht durchsetzen und bricht nach einem Jahr an der Weser seine Zelte wieder ab. Seine magere Bilanz: drei Einsätze.
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3 | 30 Mittelfeldspieler Vegard Skogheim entdecken die Bremer in Norwegen und lotsen den technisch beschlagenen Profi 1988 in die Hansestadt. Die Bundesliga erweist sich für den Regisseur jedoch als eine Nummer zu groß. Skogheim bringt es nur auf drei Kurzeinsätze. Dann verlässt er Werder wieder.
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4 | 30 Júnior Baiano (r.) verpflichtet Bremen 1995 vom FC Sao Paulo. Der Innenverteidiger offenbart taktische Defizite und kann sich häufig nur durch Fouls behelfen. 1996 streckt er Leverkusens Niko Kovac im Pokal mit einem Faustschlag nieder, erhält zehn Spiele Sperre und wechselt nach Brasilien zurück.
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5 | 30 Beim SC Freiburg hat Rodolfo Esteban Cardoso die Fans verzaubert, in Bremen kann der Argentinier, den Werder für sechs Millionen DM kauft, nicht annähernd an seine Form anknüpfen. Nach 15 für beide Seiten ernüchternden Monaten wird der Regisseur an den Hamburger SV ausgeliehen.
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6 | 30 Angreifer Havard Flo wechselt 1996 vom dänischen Club Aarhus GF zu den Grün-Weißen. Der Norweger trägt zwar drei Jahre das Werder-Trikot, ist in dieser Zeit aber lediglich fünf Mal erfolgreich. Eine erschreckende Ausbeute für einen Stürmer.
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7 | 30 Weil Flo vergeblich auf seinen Durchbruch wartet, holt Werder 1997 Adrian Kunz von Xamax Neuchatel. Doch auch der Schweizer ist den Anforderungen der Bundesliga nicht gewachsen. In 16 Einsätzen gelingt ihm lediglich ein Tor. 1999 kehrt Kunz in seine Heimat zurück. Er schließt sich dem FC Zürich an.
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8 | 30 Beim Hamburger SV hatten die Fans Dirk Weetendorf in Anlehnung an die Stürmerlegenden Hrubesch und Seeler "Horst-Uwe" gerufen. In Bremen kann sich der bullige Angreifer überhaupt keinen Namen machen. Auf gerade einmal sieben Einsätze bringt es der 800.000-DM-Einkauf.
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9 | 30 Gemeinsam mit Weetendorf kommt Innenverteidiger Pawel Wojtala (r.) 1998 vom HSV zu Werder. Der Pole kostet eine Ablöse von einer Million DM. Doch wie in Hamburg fällt der Abwehrspieler auch in Bremen mehr durch Patzer als das Verhindern von Toren auf. 2000 wechselt Wojtala zurück in seine Heimat.
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10 | 30 Vom Zweitligisten 1. FC Gütersloh holen die Hanseaten 1998 Dirk Flock. Der Mittelfeldakteur war zuvor bereits beim 1. FC Kaiserslautern (1994 bis 1996) in der Bundesliga gescheitert. Auch in Bremen gelingt dem gebürtigen Kölner, der eine Million DM Ablöse verschlingt, der Durchbruch nicht.
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11 | 30 Während die Fehleinkäufe Lodewijk "Lody" Roembiak (l.) und Dirk Flock zumindest auf ein paar Bundesliga-Einsätze für Werder kommen, läuft der 1999 verpflichtete Pole Jacek Chanko (M.) nicht ein einziges Mal in der Beletage für die Hanseaten auf. Der Innenverteidiger wechselt 2001 zurück in seine Heimat.
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12 | 30 Als Ersatz für den zum FC Bayern München abgewanderten Claudio Pizarro holen die Bremer 2001 dessen peruanischen Landsmann Roberto Silva (v.). Doch der Stürmer ist nur eine ganz schlechte Kopie des Werder-Publikumslieblings. Silva bleibt in sechs Einsätzen ohne Tor und zieht 2002 nach Argentinien weiter.
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13 | 30 Stefan Blank (M.) wird 2001 vom Bundesliga-Konkurrenten VfB Stuttgart an die Weser gelockt. Der linke Verteidiger spielt genau fünf Minuten für die Hanseaten. Am 8. Dezember 2001 wird er in der Partie beim FC St. Pauli eingewechselt. 2002 wechselt Blank zum Kiezclub.
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14 | 30 Jakub Wierzchowski gilt in seiner Heimat Polen als einer der besten Keeper. Bremen verpflichtet den Schlussmann 2001 von Ruch Chorzow und hofft, dass sich der damals 24-Jährige mit Stammtorwart Frank Rost einen offenen Kampf um die Nummer eins liefern kann. Nach zwei Jahren und drei Einsätzen verlässt Wierzchowski Werder wieder.
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15 | 30 In Kaiserslautern als hoffnungsvolles Talent in den Himmel gehoben, beim 1. FC Köln gescheitert und in Bremen schließlich in der Versenkung verschwunden: Marco Reich. Der Wechsel 2002 zu Werder war für den Flügelspieler endgültig der Karriere-Knick. Nach 17 torlosen Einsätzen zog Reich Anfang 2004 weiter nach England.
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16 | 30 Als neuen Linksverteidiger präsentiert Werder 2004 Gustavo Nery. Der Brasilianer kommt für 500.000 Euro vom FC Sao Paulo, kann sich aber nicht durchsetzen. Nach nur drei Einsätzen in zwölf Monaten zieht es ihn zurück in seine Heimat.
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17 | 30 Der Ägypter Mohamed Zidan kommt 2005 vom FC Midtjylland zu Werder. In Dänemark hatte der Drei-Millionen-Einkauf Tore am Fließband erzielt. In Bremen bleibt ihm gleich zweimal der Durchbruch verwehrt. Nur in Mainz und mit Abstrichen bei Borussia Dortmund zeigt er später seine Klasse.
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18 | 30 Werder und die Linksverteidiger - es bleibt eine unendliche und unglückliche Geschichte. Auch der 2005 vom FC Southampton ausgeliehene Belgier Jelle van Damme (l.) ist ein Flop - und nach einer Saison wieder weg.
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19 | 30 Werder scheint mit John Jairo Mosquera 2005 ein "Wunderkind" ins Netz gegangen zu sein. Der Kolumbianer gilt als eines der größten Angriffstalente weltweit. Bremen überweist 900.000 Euro für den 17-Jährigen an Atlético Colombia und muss später feststellen: eine Fehlinvestition.
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20 | 30 Carlos Alberto soll bei Werder in die Fußstapfen seines Landmanns Diego schlüpfen. Die Dienste des Spielmachers sind den Bremern 2007 eine Ablöse von 7,8 Millionen Euro wert. "Chaos Alberto" ("Bild") wird an der Weser nicht heimisch, klagt über Schlaflosigkeit und gesundheitliche Probleme. Seine Bilanz: zwei Einsätze.
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21 | 30 Für Dusko Tosic müssen die Hanseaten 2007 zwar nur knapp zwei Millionen Euro an den FC Sochaux überweisen, doch wie Alberto fällt der Serbe in die Rubrik "fataler Fehleinkauf". Der Linksverteidiger zeigt schwache Leistungen und lässt 2010 einen Wechsel nach Duisburg platzen. Danach wird sein Vertrag aufgelöst.
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22 | 30 Beim HSV hatte Boubacar Sanogo kein Bein auf den Boden bekommen. Werder überweist 2007 dennoch 4,5 Millionen Euro für den Ivorer an den Nordrivalen. Der Stürmer beginnt ordentlich, baut dann aber extrem ab. 2009 wechselt Sanogo nach Frankreich.
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23 | 30 Den talentierten Said Husejinović (l.) stattet Werder 2008 mit einem Kontrakt bis 2012 aus. Dem Mittelfeldmann aus Bosnien wird eine große Zukunft vorausgesagt. Er kostet knapp eine Million Euro Ablöse, kann die Erwartungen aber nicht annähernd erfüllen. 2011 wird der Vertrag aufgelöst.
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24 | 30 Für den Bolivianer Marcelo Moreno (l.) überweist Werder 2009 an Shakhtar Donetsk eine Leihgebühr von 1,5 Millionen Euro. Der Stürmer kommt nur fünf Mal zum Einsatz. Auch Marko Marin (Für 8,2 Millionen Euro aus Gladbach) wird nicht zum erhofften Führungsspieler. Das Preis-Leistungsverhältnis bei ihm stimmt nicht.
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25 | 30 Linksverteidiger-Flop, die Nächste, heißt es im zu Beginn des Jahres 2010. Werder leiht den Tunesier Aymen Abdennour von Etoile Sportive du Sahel aus. Der Abwehrmann ist in jeder Hinsicht hoffnungslos überfordert. Nach sechs Einsätzen ist das Kapitel Bremen für ihn wieder beendet.
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26 | 30 Trotz der schlechten Erfahrungen mit Carlos Alberto holt Werder 2010 in Wesley erneut einen Brasilianer für eine hohe Ablöse. Der Allrounder kostet 7,5 Millionen Euro und erweist sich wie Alberto als Flop. Nach 26 Einsätzen wird Wesley zu Palmeiras transferiert. Dafür erhalten die Bremer angeblich sechs Millionen Euro.
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27 | 30 Im Januar 2011 holen die Bremer Denni Avdic als Ersatz für den in die Türkei abgewanderten Portugiesen Hugo Almeida. Der Stürmer von IF Elfsborg Boras kostet über zwei Millionen Euro Ablöse. Seine Klasse zeigt Avdic - auch durch Verletzungen bedingt - nie. 2012 wird er an den PEC Zwolle ausgeliehen.
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28 | 30 Mit tollen Leistungen beim 1. FC Nürnberg hatte sich Mehmet Ekici für Werder interessant gemacht. Die Hanseaten überweisen 2011 fünf Millionen Euro an Bayern München, das den Spielmacher an den "Club" ausgeliehen hatte. In Bremen enttäuscht Ekici auf ganzer Linie. Als er Werder nach drei Jahren wieder verlässt, bekommen die Bremer von Trabzonspor noch 1,5 Millionen Euro überwiesen.
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29 | 30 Viel Aufwand, wenig Ertrag: Mangelnder Einsatz ist Eljero Elia gewiss nicht vorzuwerfen. Doch für einen Offensivspieler ist der 2012 für 5,5 Millionen Euro von Juventus Turin gekommene Niederländer viel zu torungefährlich. Die Folge: Ausleihe nach Southhampton.
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30 | 30 Als Alternative zu Bayern-Leihgabe Nils Petersen holt Werder 2012 Joseph Akpala vom FC Brügge. In Belgien hatte der Nigerianer viele Tore geschossen. Die Bundesliga erweist sich für den 1,5-Millionen-Euro-Einkauf als eine Nummer zu hoch. Akpala wird im Sommer 2013 in die Türkei verliehen.
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